Die Deutsche Bahn AG und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ziehen eine positive Bilanz der Fahrgastentwicklung im Regionalverkehr seit Öffnung des Nord-Süd-Tunnels. So auch lauten die weiteren Angaben aus der gemeinsamen Presseinformation.
In den Zügen der RE-Linien RE3, RE4 und RE5, die nun durch den Berliner Tunnel fahren, sitzen seit 28. Mai 2006 teils erheblich mehr Fahrgäste als bislang, als die Züge noch über die als Berliner "Stadtbahn" bezeichnete Strecke zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof fuhren:
Zwischen Berlin und Eberswalde bzw. Ludwigsfelde führen nun um 30% mehr Leute mit der Bahn, ebenso zwischen Löwenberg (Mark) und Fürstenberg (Havel). Sogar um 40% seien die Züge zwischen Eberswalde und Angermünde durch zusätzliche Fahrgäste voller. Auch auf den restlichen Strecken zwischen Berlin und dem Umland säßen um 5 bis 20% mehr Leute in den Doppelstockzügen.
Aber auch weitere interessante Angaben lassen sich aus den veröffentlichten Angaben ziehen: Der Potsdamer Hauptbahnhof ist mit 16.000 Ein- und Aussteigern (Mo-Fr, nur Regionalverkehr) nur knapp dem neuen Berliner Hauptbahnhof mit 17.000 Ein- und Aussteigern unterlegen. Dies sind auch die beiden am stärksten genutzten Stationen. Erst danach kommt der "Bahnhof Zoo" mit 13.000 Fahrgästen, Spandau (12.000) und Ostbahnhof (10.000).
Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen. Dazu gehört auch eine weitere PDF-Datei mit ergänzenden Angaben.
Sonntag, 11. Februar 2007
Fahrgastzählung und -befragung im VBB-Gebiet
Vom 12. Februar bis 12. Oktober 2007 kann es vorkommen, dass Sie in der Bahn oder im Bus von einer Dame oder einem Herr mit Stift und Formularblock in der Hand gefragt werden, woher Sie kommen und wohin Sie fahren werden. Diese Damen und Herren führen im Auftrag des jeweiligen Verkehrsunternehmens im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine so genannte Verkehrserhebung durch. Diese soll helfen, die Fahrgewohnheiten und -wege der Befragten - stellvertretend für alle Fahrgäste in Berlin und Brandenburg - herauszubekommen und entsprechend der Wünsche und Anforderungen der Nutzer künftig ein ansprechende(re)s Angebot zu entwickeln.
Die Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym und dauert laut einer Presseinformation des VBB nur etwa zwei Minuten.
Die Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym und dauert laut einer Presseinformation des VBB nur etwa zwei Minuten.
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