Dienstag, 25. November 2008
Entlastungszüge zum Striezelmarkt nach Dresden
Daher wird an den Adventswochenenden ein Entlastungszug eingerichtet, der zwischen Berlin und Dresden fährt. Es ist ein Nahverkehrszug, der ohne viele Halte auf der Dresdner Bahn gen Elbflorenz eilt. Es gelten alle Tickets, wie auch in den Zügen RE3, RB31 - d.h. VBB-Tickets und Brandenburg-Berlin-Tickets zwischen Berlin und Elsterwerda sowie VVO-Tickets und Sachsentickets zwischen Elsterwerda und Dresden. Außerdem wird das Schönes-Wochenende-Ticket anerkannt.
Hier die Fahrzeiten:
Samstag, 29.11.2008:
Berlin-Gesundbrunnen ab 09.02 Uhr
Berlin Hauptbahnhof ab 09.07 Uhr
Berlin Potsdamer Platz ab 09.13 Uhr
Berlin Südkreuz ab 09.19 Uhr
Dresden Hauptbahnhof an 11.45 Uhr
Rückfahrt ab Dresden gegen 18.30 Uhr
Sonntag, 30.11.2008 sowie am Wochenende 06.+07.12.2008:
Berlin-Gesundbrunnen ab 08.56 Uhr
Berlin Hauptbahnhof ab 09.04 Uhr
Berlin Potsdamer Platz ab 09.08 Uhr
Berlin Südkreuz ab 09.13 Uhr
Dresden Hauptbahnhof an 11.35 Uhr
Rückfahrt ab Dresden um 18.27 Uhr
Sonntag, 14.12.2008 sowie am Wochenende 20.+21.12.2008:
Berlin-Gesundbrunnen ab 08.56 Uhr
Berlin Hauptbahnhof ab 09.00 Uhr
Berlin Potsdamer Platz ab 09.04 Uhr
Berlin Südkreuz ab 09.08 Uhr
Dresden Hauptbahnhof an 11.27 Uhr
Rückfahrt ab Dresden um 18.27 Uhr
All diese Züge halten auch in Zossen, Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda.
ÖPNV online wünscht eine gute Fahrt und viel Spaß bei Stolle und Glühwein!
Sonntag, 9. November 2008
Mehr Komfort im Bahnverkehr der Lausitz
In Folge einer Ausschreibung von Betriebsleistungen wurde auf dieser Bahnlinie sowie auf der Linie 46 (Cottbus - Forst) nun ein neuer Betreiber ermittelt, der den Betrieb auf diesen Linien günstiger durchführen wird: die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG). Der von der Lausitzbahn gewohnte Service soll auf gleichem Niveau fortgeführt werden, folglich kann man auch weiterhin Tickets unkompliziert beim Personal im Zug erhalten und sich mit einem Kaffee aufwärmen oder einem belegten Brötchen vom Kundenbetreuer stärken. Außerdem wird dieser Service auf die bisher durch die Deutsche Bahn betriebene Linie 46 ausgeweitet. Auch hier kommen dann neue Fahrzeuge zum Einsatz. Zudem sollen die Züge aus Forst ab Cottbus umsteigefrei in Richtung Spremberg - Zittau (und umgekehrt) weiterfahren.
Am Fahrplan ändert sich wenig. Neu ist vor allem, dass die jeweils erste Fahrt zwischen Cottbus und Forst am Morgen entfällt und dafür auf den Abend verlegt wird. Somit kann man von Cottbus freitags- und samstagabends auch nach 23 Uhr (an den übrigen Abenden eine Stunde früher) zurück nach Forst fahren.
Auch bei den Fahrpreisen ändert sich nichts. Es gilt auf dem Brandenburger Abschnitt der Linien der VBB-Tarif sowie die jeweiligen DB-Tickets (einschl. Brandenburg-Berlin-Ticket) und zwischen Spremberg und Zittau der Tarif des Verkehrsverbunds Oberlausitz-Niederschlesien (VON) sowie die DB-Angebote, wie das Sachsen-Ticket.
ÖPNV online wünscht der ODEG viele neue, zufriedene Fahrgäste und eine gute Fahrt mit den nun gelb-grünen Zügen!
Weitere Neuerungen im Bahn- und Busangebot in Berlin und Brandenburg erfahren Sie ab Mitte November bei ÖPNV online.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Neues Ticket für Fahrten nach Szczecin
Zum Vergleich: Eine Tageskarte für die Strecke Schwedt - Szczecin kostet pro Person 16,00 Euro - eine Einzelfahrt 11,00 Euro. Das "Odertal-Ticket" lohnt sich also schon ab 2 Personen.
Weitere Informationen zum Ticket und zum Fahrplan der Buslinie 470 unter www.wirbewegensie.de.
Donnerstag, 28. August 2008
Taktverdichtung auf der Berliner MetroTram M2
Zum großen Fahrplanwechsel im Dezember plant die BVG weitere Taktverdichtungen. Besonders bei den U-Bahnen wird am Wochenende das Angebot aufgestockt. Aber auch auf einigen Tram- und Buslinien soll sich die Wartezeit durch mehr Fahrten verringern.
Neue Fahrpläne auch im Barnim
In Werneuchen entstand durch eine komplette Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes auch ein neuer Verknüpfungspunkt zwischen Bahn (Linie OE25 Berlin-Lichtenberg <> Werneuchen) und den Bussen der BBG. Neben dem Bahnersatz 887 nach Bad Freienwalde fährt nun auch - jeweils montags bis freitags - der Bus 908 aus Bernau und den Werneuchener Ortsteilen sowie der Bus 918 aus Eberswalde zum Bahnhof Werneuchen. Wie es sich für einen zeitgemäßen Umsteigepunkt gehört, besteht in nahezu allen Fällen Anschluss zwischen Zug und Bus binnen weniger Minuten. Nur bei einigen Schulfahrten gibt es längere Umsteigezeiten.
Zepernick erhält am S-Bahnhof ebenfalls eine revolutionäre Busanbindung. Auch hier ist im Zuge der Bahnhofsumfeldneugestaltung eine moderne Umsteigestelle zwischen Bahn (S2 Bernau <> Berlin <> Blankenfelde) und Bus entstanden. Gleich vier Buslinien kommen hier nun vorbei und bieten günstige Umsteigemöglichkeiten von der bzw. zur S-Bahn an:
Der neue Bus 867 fährt montags bis freitags als Ringlinie über das Musikerviertel zurück zum S-Bahnhof Zepernick. Die Bernauer Stadtbuslinie 868 fährt ab Bernau nicht mehr zum Wohnpark Friedenstal, sondern über Schönow zum S-Bahnhof Zepernick. Der 20-Minuten-Takt montags bis freitags bzw. der Stundentakt samstags wird beibehalten. In Schönow wird abwechselnd der Stern und die Kirche bedient. Der Wohnpark Friedenstal wird vom Bus 868 in Richtung Bernau weiterhin angefahren. Die Buslinie 900 sorgt montags bis freitags als Ringlinie, die in beiden Richtungen angeboten wird, für die schnelle Anbindung von Berlin-Buch, Schwanebeck und schließlich wieder dem S-Bahnhof Zepernick. Am Wochenende fährt sie von Zepernick bis Buch und von dort als Bus 893 nach Berlin-Hohenschönhausen. Die Buslinie 891 verbindet montags bis freitags Zepernick mit Schönwalde und ermöglicht so eine schnelle Umsteigemöglichkeit an die Niederbarnimer Eisenbahn (NE27) nach Basdorf.
Die neuen Fahrpläne dieser Linien gibt es in der landesweiten Fahrplanauskunft des VBB unter www.vbb-fahrinfo.de sowie zum Download als PDF-Dateien unter www.bbg-eberswalde.de.
Entlastungszug zwischen Belzig, Potsdam und Berlin
Der Ausflugszug "Stettiner Haff", der bislang gegen halb Acht in Potsdam seine über 150 km lange Tour ins polnische Szczecin (Stettin) beginnt, fährt ab 1. September bereits ab Belzig und wird somit auf seinem Weg nach Potsdam und Berlin zum Entlastungszug. Seine Abfahrt ist dort um 6.38 Uhr, also schön verteilt zwischen den beiden normalen RE7-Fahrten nach Berlin um 6.02 und 7.02 Uhr. Er hält bis Beelitz-Heilstätten auf allen Unterwegsstationen (z.B. Brück um 6.48 und Beelitz-Heilstätten um 7.00 Uhr) und danach erst wieder in Potsdam-Charlottenhof und Potsdam Hbf (Ankunft dort 7.15 Uhr). Weiter geht's wie gewohnt um 7.25 Uhr nach Berlin und weiter nach Szczecin. Ankunft ist beispielweise am Bahnhof Berlin Zoo um 7.44 Uhr und um 7.56 Uhr an der Friedrichstraße.
Trotz seiner 10 Minuten Aufenthalt im Potsdamer Hauptbahnhof ist er nur wenige Minuten länger unterwegs als der RE7 und somit eine echte Alternative für Pendler nach Potsdam und Berlin. In Potsdam wird der zentrumsnahe Hauptbahnhof angefahren - der Umstieg in die Straßenbahn am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke wird damit überflüssig. Wer es auf dem Weg nach Berlin eilig hat, kann in Potsdam Hbf in den RE1 umsteigen (Abfahrt um 7.21 Uhr) und spart dadurch 5 bis 8 Minuten gegenüber dem Sitzenbleiben im Zug.
Der Entlastungs- bzw. Ausflugszug "Stettiner Haff" verkehrt mit 2 Gelenk-Dieseltriebwagen und bietet etwa 300 Fahrgästen und 16 Fahrrädern Platz. Das Zusatzangebot ist vorerst bis Mitte Dezember 2008 befristet.
Freitag, 18. Juli 2008
Angebotsverbesserungen im Busverkehr der Prignitz
Gleichzeitig wird zum Fahrplanwechsel am 1. September 2008 das Fahrplanangebot auf den Hauptstrecken neu geordnet und verdichtet, auch am Wochenende.
Besonders sind dies die Linien:
- 901 Pritzwalk <> Kyritz (Mo-Fr),
- 904 Berge <> Karstädt (Mo-Fr),
- 913 Pritzwalk <> Putlitz (täglich),
- 924 Wittenberge <> Perleberg (täglich),
- 925 Lenzen <> Wittenberge (täglich),
- 927 Perleberg <> Kyritz (Mo-Fr),
- 928 Perleberg <> Bad Wilsnack (Mo-Fr),
- 930 Perleberg <> Karstädt <> Groß Warnow (Mo-Fr)
Eine weitere attraktive Neuerung ist die Einführung eines Stadtverkehrs in Perleberg. Die neue Linie 923 fährt montags bis freitags jeweils stündlich in zwei Rundkursen durch die Stadt, sie endet und beginnt am Busbahnhof (ZOB) vor dem Bahnhof. Es besteht grundsätzlich Anschluss an den RE6 aus und in Richtung Wittenberge und Pritzwalk - Neuruppin - Berlin. ÖPNV online berichtete hierzu.
Außerdem soll montags bis freitags tagsüber für Orte abseits der Hauptstrecken ein Rufbussystem eingerichtet werden. Man bestellt einfach rechtzeitig (innerhalb der festgelegten Anmeldefristen) seinen Fahrtwunsch von A nach B und lässt sich mit dem flexiblen Bus ans Ziel befördern - zum normalen VBB-Tarif zzgl. eines geringen Komfortzuschlags.
Auf einigen weiteren Linien der VGP, die nicht nur an Schultagen unterwegs sind, ist ebenfalls ein annähernder Taktverkehr alle 1 bis 3 Stunden vorgesehen. Somit wird auch hier das Fahrplanangebot merkbarer und an den Bahnhöfen sind die Umsteigezeiten zwischen Bahn und Bus bzw. zwischen Bus und Bus gleichmäßiger.
Nähere Informationen hierzu gibt es bereits jetzt in der VBB-Fahrplanauskunft sowie rechtzeitig auch auf der Website der VGP.
ÖPNV online wünscht gute Fahrt durch den Landkreis Prignitz im Vier-Länder-Eck!
Sonntag, 13. Juli 2008
VCD Bahntest 2008: Teure Beratung am Telefon
Die vollständigen Testergebnisse finden Sie unter www.vcd.org.
Samstag, 12. Juli 2008
VBB-Qualitätsbilanz 2007: Züge unpünktlicher, Bahnhöfe verkommener
Demnach verschlechterte sich bei der S-Bahn Berlin GmbH die Pünktlichkeitsqoute von 96,2% auf nur noch 93,4%. im Bahn-Regionalverkehr waren 89,6% der Züge pünktlich - zwar 0,3% mehr als im Jahr 2006, aber immernoch nicht zufriedenstellend für VBB und Fahrgäste, so äußerte sich der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz. Mehr als jeder zehnte Zug hatte demnach mehr als 5 Minuten Verspätung. Das ist zwar nicht viel, aber für viele Fahrgäste endet die Reisekette nicht am Bahnhof, sondern sie steigen in Busse oder andere Bahnen um, um ihr Ziel erreichen zu können - und diese Anschlüsse konnten durch die Verspätungen nicht immer erreicht werden. Einen großen Beitrag zu diesen Quoten lieferten der monatelange Streik der Lokführer, der Sturm "Kyrill" und etliche unvorhergesehene Langsamfahrstellen, welche die Züge daran hinderten, nach Plan zu fahren.
Bei den Bahnhöfen konnte im Schnitt auch eine Verschlechterung vom Sicherheitsempfinden, der Sauberkeit und der Fahrgastinformation festgestellt werden. Auch durch den besonders starken Vandalismus in weiten Teilen des Landes, der auch an den Bahnhofseinrichtungen und -bauwerken nicht Halt macht, wurde diese Einschätzung geprägt.
Näheres zu den Ergebnissen der Bilanz unter www.vbbonline.de in einer Pressemitteilung.
Donnerstag, 3. Juli 2008
Brandenburg-Berlin-Ticket nun auch für die 1. Klasse erhältlich
Wer auch noch in ganz Mecklenburg-Vorpommern und nach Hamburg erstklassig fahren möchte, kann das neue Mecklenburg-Vorpommern-Ticket für die 1. Klasse nutzen - der Preis hier: 45,00 Euro.
Vor allem in den DB-Regionalzügen neuerer Bauart merkt man einen Unterschied zur 2. Klasse: Auf den Linien RE1, RE2, RE4 und RE5 kommen ausschließlich neue Doppelstockwagen mit dem "Wolke 7"-Bereich der 1. Klasse zum Einsatz. Sie bieten dort breitere, verstellbare Sitze mit kleinem Kopfkissen sowie Tische am Platz und Laptopsteckdosen. Außerdem gibt es keinen "Durchgangsverkehr" von 2. Klasse-Reisenden, die nach einem Platz suchen, da "Wolke 7" ein gesamtes Wagen-Oberdeck einnimmt.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Mit nur einem Ticket nach und in Gorzow unterwegs
Eine Tageskarte Berlin - Gorzow kostet beispielsweise 28,00 Euro und berechtigt zur Fahrt in ganz Berlin, mit der Bahnlinie NE26 zwischen Berlin und Kostrzyn, mit den Zügen der Polnischen Staatsbahn PKP zwischen Kostrzyn und Gorzow sowie mit den städtischen Verkehrsmitteln in Gorzow. Erhältlich sind die Tickets nur in den Triebwagen der Linie NE26 sowie bei der PKP.
Wer in kleinen Gruppen Gorzow besuchen möchte, sollte sich nach wie vor nach alternativen Tickets umsehen, denn zwischen Berlin und Kostrzyn gilt auch das Brandenburg-Berlin-Ticket (26 Euro für 5 Personen, Tageskarte) und nach dem PKP-Tarif zahlt jeder für die restliche Strecke pro Richtung maximal 9 Zloty (= ca. 2,70 Euro). Oder mit dem "Regio-Spezial Polen", das auf polnischer Seite 50% auf den internationalen Bahntarif gewährt. Am besten ist es wohl, man lässt sich in einer DB-Verkaufsstelle oder im Reisebüro beraten.
Fahrplananpassungen in der Lausitz ab 1. August
Und das sind die wichtigsten Änderungen, die vor allem den Freizeitverkehr betreffen:
- Die Linie 605 (Vetschau <> Calau) fährt neu auch am Wochenende, sogar nahezu im 2-Stunden-Takt.
- Die Linie 608 (Lübbenau <> Lübben) fährt nicht mehr am Wochenende.
- Die Linie 610 (Ruhland <> Großräschen) erhält am Wochenende ein erweitertes Angebot.
- Die Linie 614 (Lauchhammer <> Ortrand) fährt außerhalb des Schülerverkehrs als Rufbus nach festem Fahrplan. Auch am Wochenende werden auf dieser Linie nun (Rufbus-)Fahrten angeboten.
- Die Linie 627 (Senftenberg <> Lauchhammer) fährt neu auch am Wochenende. So erhält die Stadt Lauchhammer zusammen mit der Linie 601 am Wochenende nach der Reduzierung des Angebots bei der Bahnlinie RE18 wieder eine verbesserte Anbindung an Senftenberg und in Richtung Cottbus.
Zum Fahrplanwechsel wird ab Mitte Juli ein neues Fahrplanbuch erhältlich sein. Die neuen Fahrpläne sind dann auch in der VBB-Fahrplanauskunft (www.vbbonline.de) enthalten.
Außerdem wurde das ÖPNV online-Hauptnetz bereits auf den neuen Stand des Angebots gebracht und kann unter www.oepnv-berlin.de heruntergeladen werden.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Günstiger nach Dresden
4-mal täglich pro Richtung fahren die klimatisierten Reisebusse der RVD zwischen Berlin und Dresden. Gehalten wird an folgenden Stationen: Dresden Hbf, Dresden-Neustadt (Schlesischer Platz), Schönefeld Flughafen, Berlin ZOB am Funkturm (nahe S-Bhf Messe Nord/ICC und U-Bhf Kaiserdamm) sowie am Flughafen Berlin-Tegel. Die Fahrzeit beträgt dabei etwa 2 Stunden und ist somit etwa gleich lang wie die des Inter-/Eurocity-Zugs.
Aber der RVD-Bus hat den Köderpreis: Eine Fahrt vom Dresdner Hbf zum Busbahnhof in Berlin kostet nur 16 Euro, Kinder, Jugendliche und Senioren (4 - 26 und ab 60 Jahre) zahlen nur 13 Euro; die Hin- und Rückfahrt kostet 29 Euro (junge und alte Fahrgäste zahlen 23 Euro). Erwachsene können zudem max. 3 Kinder bis einschließlich 12 Jahre kostenlos mitnehmen.
Wer mehr als Handgepäck dabei hat, muss pro Gepäckstück außerdem 1 Euro berappen. Ganz schnelle Bucher bekommen die einfache Fahrt zwischen beiden Städten zum Preis von nur 9 Euro, sofern max. eine Woche vor der Fahrt im Reisebüro gebucht wird und genug Ticketkontingente dafür vorhanden sind.
Zum Vergleich: Eine Fahrt mit dem umsteigefreien DB-Fernverkehr zwischen Berlin und Dresden kostet 35,00 Euro (hin+rück: 70,00 Euro), mit dem "Dauer-Spezial" sind es mindestens 29,00 Euro pro Fahrt. Selbst die Nutzung der Sparpreise 25 bzw. 50 bringen den Bahnticketpreis für die Hin- und Rückfahrt auf 52,50 Euro bzw. 38,00 Euro. Und an Hauptreisetagen sollte man pro Fahrt noch einmal 2 bzw. 4 Euro Reservierungsentgelt für einen garantierten Sitzplatz einkalkulieren.
Bitte beachten: Für alle Reisen mit diesen Bussen ist es erforderlich, vor der Fahrt eine Fahrkarte zu buchen. Spontanes "Einsteigen & Mitfahren", wie man es von Fernbahnreisen gewohnt ist, funktioniert hier nicht.
Tickets für die neue Fernreisebuslinie gibt es im Reisebüro sowie unter www.berlinlinienbus.de als online-Ticket.
Weitere Infos zum Fahrplan und zu den Preisen gibt es auch unter www.rvd.de.
Montag, 26. Mai 2008
Wieder umsteigefrei von Finsterwalde bis Berlin
Dieser hält ab 15. Juni bis 13. Dezember 2008 auf dem Weg nach Berlin zusätzlich in Finsterwalde: Abfahrt dort täglich um 16.28 Uhr. 1 Stunde und 11 Minuten später, um 17.39 Uhr, erreicht der den Berliner Hauptbahnhof.
Somit ist zumindest für ein halbes Jahr eine umsteigefreie Fahrtmöglichkeit von Finsterwalde gegeben. Im EC 240 gelten alle gültigen Fahrausweise des VBB-Tarifs, sie müssen allerdings vor dem Einstieg in den Zug gekauft werden (im Zug wird nur der wesentlich teurere DB-Fernverkehrstarif verkauft, jedoch kein VBB-Tarif). Außerdem wird das Brandenburg-Berlin-Ticket anerkannt.
Zum Vergleich: Einzelfahrt von Finsterwalde bis Berlin: VBB-Tarif = 13,00 € Verkauf des DB-Fernverkehrstarifs im Zug: 17,50 € zzgl. Bordzuschlag von etwa 3,00 € (und keine Nutzungsmöglichkeit der Verkehrsmittel in Berlin)
Sonntag, 18. Mai 2008
Neues Busnetz im Raum Falkensee - Fahrgäste können mitreden
Deshalb wurde bereits ein Konzept ausgearbeitet, wie die Buslinien im dortigen Raum künftig fahren sollen. Hauptverbesserungspunkte sind dabei:
- Durch 18 neue Haltestellen (davon 16 in Falkensee) soll der Fußweg bis zur nächsten Haltestelle wesentlich kürzer werden, HVG spricht von maximal 5 Min. Fußweg.
- Wer nicht umsteigefrei bis ans Ziel fahren kann, soll an den Haltestellen Bahnhof Falkensee; Bahnhof Dallgow-Döberitz; Falkensee, Parkstr. und Schönwalde, Siedlung direkte und sichere Anschlüsse zu anderen Buslinien und zur Bahn haben.
- Alle Hauptlinien fahren Montag bis Freitag alle 60 Minuten; auf wichtigen Abschnitten während der Hauptverkehrszeit noch öfter.
- Die Hauptlinien werden täglich fahren, und zwar Montag bis Freitag von 5 bis 21 Uhr, Samstag ab 6 Uhr und am Sonntag ab 8 Uhr.
So die Planungen. Über die genauen Streckenführungen kann man sich unter www.havelbus.de informieren.
Havelbus gibt allen Fahrgästen die Möglichkeit, sich bis zum 30. Juni 2008 zu diesem Konzept einzubringen. Anregungen, Kritiken und Hinweise seien willkommen. Näheres zu den Kontaktmöglichkeiten auf der Internetseite von Havelbus.
Fahrplananpassungen im Bahnverkehr ab 15. Juni
Ab Sonntag, 15. Juni 2008 ändert sich für Bahnreisende in unserer Region Folgendes:
Wegen Streckensanierungsarbeiten der "Görlitzer Bahn" (Berlin - Cottbus - Görlitz) wird der Streckenabschnitt Lübbenau (Spreewald) <> Cottbus Hauptbahnhof bis mindestens Dezember 2008 komplett gesperrt. Dem einher gehen folgende Anpassungen der Bahnlinien:
- Der RE2 (Rathenow <> Berlin <> Cottbus) wird zwischen Lübbenau und Cottbus über Calau (mit dortigem Halt) umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich etwas. Auf dem gesperrten Streckenabschnitt fahren Busse im Ersatzverkehr, eine Fahrradmitnahme ist dort nicht möglich. Einschränkungen gibt es auch für Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit einem Kinderwagen.
- Die RB14 (Nauen <> Berlin <> Senftenberg) muss für diesen Zeitraum in zwei Linienabschnitte geteilt werden, da die Strecke Lübbenau <> Calau nur eingleisig ist und durch RE2 und Güterzüge ausgelastet ist. Die RB14 fährt nur Nauen <> Lübbenau und Calau <> Senftenberg, auf letzterem Abschnitt nach einem Sonderfahrplan, denn in Calau wird ein Anschluss zwischen RE2 und RB14 eingerichtet.
- Der Intercity Emden / Norddeich <> Berlin <> Cottbus wird ebenfalls über Calau umgeleitet und hält dort zusätzlich. Es gibt veränderte Abfahrtszeiten.
- Der Eurocity "Wawel" Kraków <> Cottbus <> Berlin <> Hamburg wird zwischen Cottbus und Berlin umgeleitet; die Halte in Lübbenau und Lübben fallen aus; zusätzlich halten die Züge in Finsterwalde (nur in Richtung Berlin).
- Die LausitzBahn LB65 erhält leicht veränderte Abfahrtszeiten, um in Cottbus den Anschluss vom/zum RE2 zu gewährleisten. Dadurch verändern sich teilweise die Anschlüsse in Görlitz und Zittau.
Durch die Änderungen der Abfahrtszeiten der Linie LB65 in kommt es ab 15. Juni zudem wieder zu Anschlussverbesserungen zwischen der LB65 und den Linien RE11 (Frankfurt - Guben - Cottbus), RE18 (Dresden/Falkenberg - Senftenberg - Cottbus) und RB46 (Forst - Cottbus), jeweils in beiden Reiserichtungen. Damit reiht sich die LB65 fast wieder komplett in den Taktknoten Cottbus Hbf mit seinen kurzen Umsteigezeiten ein.
Die Anschlüsse zu diesen Linien wurden zwischenzeitlich aufgegeben, da die LB65 in Zittau und vor allem in Görlitz direkte Anschlüsse in/aus Richtung Bautzen ermöglichen sollte sowie zum RE2 aus/nach Berlin, d. h. auf den Hauptreisestrecken mit den meisten Fahrgästen. Somit war es nicht möglich, auch günstige Umsteigezeiten zu allen anderen Bahnlinien einzurichten. Ab dem 15. Juni muss wegen des neuen Fahrplans des RE2 leider in Görlitz der Anschluss von/nach Bautzen teilweise aufgegeben werden.
Dienstag, 13. Mai 2008
Start der U55 verschiebt sich weiter...
Die ersten Züge werden frühestens zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft im August 2009 fahren, bestätigte Klaus Watzlak, Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der "Welt". Ursprünglich sollte die Linie bereits Zur Fußball-WM im Juni 2006 eröffnet werden. Doch Probleme bei den Arbeiten im sandigen Berliner Untergrund ließen den Zeitplan platzen.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Am 1. März kostenlos Prignitz-Express testen
Damit können die Dieseltriebwagen auf den insgesamt 139 km zwischen Wittenberge und Hennigsdorf nun mit 100 bis 120 km/h durch das Land brausen.
Damit sich jeder ein Bild von dem neuen Fahrgefühl machen kann, lädt die DB am Samstag, dem 1. März auf dem RE6 zwischen Wittenberge und Neuruppin zum kostenlosen Mitfahren ein. Die Züge fahren an diesem Tag - wie an allen Wochenendtagen - auf diesem Abschnitt alle 2 Stunden. Zum Aussteigen lohnen folgende Stationen: Wittenberge, Perleberg, Pritzwalk, Wittstock und Neuruppin. Sie alle laden mit historischen Stadtkernen zum Verweilen ein (sofern das Wetter mitspielt). Auch in Heiligengrabe lohnt ein Ausstieg: Etwa 2 km vom Bahnhof entfernt befindet sich das Kloster Stift zum Heiligen Grabe - es handelt sich dabei um eine der best erhaltenen Klosteranlagen der Mark, es kann kostenlos besichtigt werden.
Doch Vorsicht: Für das Wochenende sind Orkanböen vorausgesagt, und nass kann es auch werden. Also lieber mit Thermoskanne und wetterfester Kleidung in den Zug steigen.
ÖPNV online wird in Kürze über den RE6 berichten.
Montag, 18. Februar 2008
Königs Wusterhausen: Ordnungspartnerschaft gegen Vandalismus am und im Bahnhof
Mit dieser Partnerschaft wird ein Signal gegeben, dass Vandalismus und Gewalt gegen Personen nicht toleriert werden . Die DB AG, der Bürgermeister und das Ordnungsamt fordert damit auch die Bürger auf, zu mehr Sicherheit und Ordnung in ihrer Stadt beizutragen.
Nach den umfangreichen Investitionen der Deutschen Bahn in das Erscheinungsbild der Bahnhöfe wollen die Stadt Königs Wusterhausen sowie die Landes- und die Bundespolizei, die Deutsche Bahn bei dieser Aufgabe unterstützen.
Beide Partner haben erkannt, dass der Bahnhof ein wichtiges Eingangstor zur Stadt ist und werden dazu gemeinsame Konzepte entwickeln.
Donnerstag, 7. Februar 2008
Perleberg: Neue Citybus-Linie ab September
Zum Einsatz soll ein Kleinbus "Mercedes-Sprinter", der Platz für 18 Fahrgäste sowie Kinderwagen und Rollstuhlfahrer bietet, kommen.
Es gilt der VBB-Tarif. Eine Fahrt kostet demnach 1,10 Euro, eine Tageskarte 2,40 Euro, die 7-Tage-Karte VBB-Umweltkarte ist für 8,80 Euro und eine Monatskarte VBB-Umweltkarte für 27,00 Euro erhältlich.
Dienstag, 22. Januar 2008
Verbesserungen bei der Berliner S-Bahn
Ab sofort soll demnach die Qualität der Leistungserbringung der S-Bahn Berlin verbessert werden. Im Rahmen des bis zum Jahr 2017 bestehenden Verkehrsvertrags soll es in Berlin zusätzliche S-Bahn-Fahrten geben, für die keine zusätzlichen Haushaltsmittel aufgebracht werden müssen. In erster Linie sollen damit die Anbindungen zum neuen Großflughafen BBI und die S21-Nord zum Hauptbahnhof finanziert werden. Künftig können zudem weitere Taktverdichtungen entsprechend der Nachfrageentwicklung umgesetzt werden. Zusätzlich wird die S-Bahn Berlin zukünftig in den Zügen 120 mobile Kundenbetreuer im Nahverkehr („KiN S-Bahn“) einsetzen - 40 davon sollen noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen und die Stammaufsichten auf den Bahnhöfen ergänzen. Außerdem beschafft die S-Bahn Berlin 500 Fahrkartenautomaten der neuesten Generation, die schneller und bedienungsfreundlicher sind.
Die genaue Pressemitteilung kann unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/ heruntergeladen werden.
Freitag, 4. Januar 2008
Strecke Cottbus - Leipzig: Details über neue Fahrzeuge bekannt
Es werden jeweils drei Vierteiler und Zweiteiler eingesetzt. Die Baureihe 442 stellt das künftige Basismodell im Fuhrpark von DB Regio im schnellen Regionalverkehr dar und basiert auf derselben Fahrzeugplattform wie die BR 428, welche im S-Bahn-ähnlichen Verkehr eingesetzt werden soll.
Die Fahrzeuge sind klimatisiert, verfügen über zeitgemäße Displays zur Fahrgastinformation, haben breite Einstiege und werden je nach regionalen Erfordernissen mit Schiebetritten für unterschiedliche Bahnsteighöhen ausgestattet. Eine Videoüberwachung erhöht das Sicherheitsempfinden bei den Fahrgästen und moderne Lichtgitter sichern die Türanlagen. Die Fahrzeuge verfügen sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse über Steckdosen an einigen Sitzen – das erleichtert das Arbeiten mit Laptop. Zusätzlich sind die vierteiligen Züge mit Snack- und Heißgetränkeautomaten ausgestattet.
