Am Montag, 30. November startete die Firma "AutobahnExpress Schnelllinienbus GmbH" die Schnellbuslinie Potsdam – Flughafen Leipzig/Halle – Leipzig Messe mit 4 Fahrten Montag bis Samstag und 3 Fahrten an Sonn- und Feiertag. Die Busse fahren im 4-Stunden-Takt. Eine einfache Fahrt zwischen Potsdam und Flughafen Leipzig/Halle kostet 14,50 Euro. Vom/zum Messegelände Leipzig sind 15,90 Euro zu zahlen. Eine Fahrt dauert knapp 2 Stunden.
Zeitlich wie auch preislich ist der Schnellbus über die Autobahn A9 eine attraktive Alternative zum ICE und zum Interconnex.
Von der Haltestelle an der Leipziger Messe sind es knapp 20 Minuten mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Fahrpreis: 2,00 Euro für eine Einzelfahrt.
Nähere Informationen unter www.autobahnexpress.de.
Samstag, 12. Dezember 2009
Änderung bei den Bahn-Fahrpreisen
Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember ändert die Deutsche Bahn auch die Fahrpreise für etliche Tickets aus dem Sortiment. Der entfernungsabhängige Fahrpreis erhöht sich für Nahverkehrs- und Fernverkehrstickets um durchschnittlich 1,8%. Aber es gibt auch einige Verbesserungen im Ticketsortiment. Hier ein Überblick:
Dauer-Spezial und andere Sparpreise
Auch künftig gibt es das "Dauer-Spezial" ab 29 Euro (Preis am Automat und auf www.bahn.de; am Fahrkartenschalter: 34 Euro), mit dem eine einfache Fahrt mit Fern- und Nahverkehrszügen von A nach B möglich ist. Neu ist, dass Inhaber einer BahnCard 25 dieses Ticket 25% günstiger erhalten, also für 21,75 bzw. 25,50 Euro.
Auch auf das Europa-Spezial (ab 39 Euro) gibt es nun eine 25%-Ermäßigung mit der BahnCard 25.
Für Kurzreisen bis 250 km wird neu eine Dauer-Spezial-Variante für 19 Euro angeboten.
Wer zu zweit oder als Familie unterwegs ist, erhält das "Dauer-Spezial Familie" für 49 Euro - bis zu 3 Familienkinder unter 15 Jahren fahren kostenlos auf diesem Ticket mit. Für jeden weiteren Mitfahrer sind 20 Euro zu zahlen.
Das Dauer-Spezial für Fahrten in der 1. Klasse wird weiterhin ab 49 Euro angeboten. Somit ist es in nicht wenigen Fällen eine interessante Alternative gegenüber einem anderen 2. Klasse-Ticket, wenn das Dauer-Spezial 2. Klasse bereits ausverkauft ist.
Das Dauer-Spezial wird in die Familie der Sparpreise aufgenommen. Die Tickets können neu bis 1 Tag vor Reiseantritt zum Preis von 15 Euro umgetauscht oder erstattet werden.
Bei den Sparpreisen 25 und 50 ändern sich die Angebotskonditionen ansonsten nicht.
Dank der 19 Euro-Kurzstrecken-Variante des Dauer-Spezials in Kombination mit der BahnCard sind sehr preisgünstige Tagesausflüge und Kurzreisen, auch unter der Woche, möglich. Beispielsweise ist eine IC-/ICE-Fahrkarte von Berlin nach Dresden, Halle, Leipzig oder auch Chemnitz schon ab 14,25 Euro (statt 29 Euro) zu haben. Von Bernau mit dem Intercity nach Stralsund sind es ebenfalls nur noch 14,25 Euro (ab/bis Berlin sind es mehr als 250 km und somit wäre der Mindestpreis hier 21,75 Euro).
Ländertickets / Schönes-Wochenende-Ticket (SWT)
Das SWT verteuert sich nicht. Folgende Ländertickets werden teurer: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz/Saarland und Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt - jeweils in der Single-Variante um 1 Euro. In Rheinland-Pfalz/Saarland wird auch die 5 Personen-Variante um 1 Euro teurer.
Das Hopperticket in Thüringen und Sachsen-Anhalt, mit dem eine Strecke von 50 km mit dem Nahverkehrszug zurückgelegt werden kann (Hin- und Rückfahrt), kostet neu 6,50 statt 6,00 Euro.
BahnCard
Die BahnCard 50 verteuert sich um 5 Euro von 225 Euro (1. Klasse: 450 Euro) auf 230 Euro (1. Klasse: 460 Euro). 3 Euro mehr kostet die ermäßigte BahnCard 50: statt 115 Euro (230 Euro in der 1. Klasse) dann 118 Euro (236 Euro in der 1. Klasse). Die BahnCard 100 für die 2. Klasse kostet neu 3.800 Euro (bislang: 3.650 Euro).
Die BahnCard 25 wird nicht teurer und reduziert den Preis eines Dauer-Spezial-Sparpreises um 25%.
Die "City-Ticket"-Funktion, die eine kostenlose Anschlussfahrt mit dem städtischen Nahverkehr zur Zielstation ermöglicht, wird um 3 Städte auf 118 Städte ergänzt.
Reservierungen
Der Preis für eine Sitzplatzreservierung steigt um 50 Cent bei allen Verkaufsmedien (Schalter, Internet, Automat, Telefon).
Unterm Strich fällt die diesjährige Preiserhöhung der Deutschen Bahn halbwegs glimpflich aus. In den zwei Vorjahren wurden jedoch die Preise schon um ca. 3 bzw. 2% erhöht.
Ab 13. Dezember, 0.00 Uhr, sind die neuen beschriebenen Angebote bzw. Preise auf www.bahn.de sowie an den Automaten buchbar. Am Fahrkartenschalter sowie über die Buchungshotline der Deutschen Bahn gelten die neuen Preise ebenfalls ab Sonntag.
Dauer-Spezial und andere Sparpreise
Auch künftig gibt es das "Dauer-Spezial" ab 29 Euro (Preis am Automat und auf www.bahn.de; am Fahrkartenschalter: 34 Euro), mit dem eine einfache Fahrt mit Fern- und Nahverkehrszügen von A nach B möglich ist. Neu ist, dass Inhaber einer BahnCard 25 dieses Ticket 25% günstiger erhalten, also für 21,75 bzw. 25,50 Euro.
Auch auf das Europa-Spezial (ab 39 Euro) gibt es nun eine 25%-Ermäßigung mit der BahnCard 25.
Für Kurzreisen bis 250 km wird neu eine Dauer-Spezial-Variante für 19 Euro angeboten.
Wer zu zweit oder als Familie unterwegs ist, erhält das "Dauer-Spezial Familie" für 49 Euro - bis zu 3 Familienkinder unter 15 Jahren fahren kostenlos auf diesem Ticket mit. Für jeden weiteren Mitfahrer sind 20 Euro zu zahlen.
Das Dauer-Spezial für Fahrten in der 1. Klasse wird weiterhin ab 49 Euro angeboten. Somit ist es in nicht wenigen Fällen eine interessante Alternative gegenüber einem anderen 2. Klasse-Ticket, wenn das Dauer-Spezial 2. Klasse bereits ausverkauft ist.
Das Dauer-Spezial wird in die Familie der Sparpreise aufgenommen. Die Tickets können neu bis 1 Tag vor Reiseantritt zum Preis von 15 Euro umgetauscht oder erstattet werden.
Bei den Sparpreisen 25 und 50 ändern sich die Angebotskonditionen ansonsten nicht.
Dank der 19 Euro-Kurzstrecken-Variante des Dauer-Spezials in Kombination mit der BahnCard sind sehr preisgünstige Tagesausflüge und Kurzreisen, auch unter der Woche, möglich. Beispielsweise ist eine IC-/ICE-Fahrkarte von Berlin nach Dresden, Halle, Leipzig oder auch Chemnitz schon ab 14,25 Euro (statt 29 Euro) zu haben. Von Bernau mit dem Intercity nach Stralsund sind es ebenfalls nur noch 14,25 Euro (ab/bis Berlin sind es mehr als 250 km und somit wäre der Mindestpreis hier 21,75 Euro).
Ländertickets / Schönes-Wochenende-Ticket (SWT)
Das SWT verteuert sich nicht. Folgende Ländertickets werden teurer: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz/Saarland und Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt - jeweils in der Single-Variante um 1 Euro. In Rheinland-Pfalz/Saarland wird auch die 5 Personen-Variante um 1 Euro teurer.
Das Hopperticket in Thüringen und Sachsen-Anhalt, mit dem eine Strecke von 50 km mit dem Nahverkehrszug zurückgelegt werden kann (Hin- und Rückfahrt), kostet neu 6,50 statt 6,00 Euro.
BahnCard
Die BahnCard 50 verteuert sich um 5 Euro von 225 Euro (1. Klasse: 450 Euro) auf 230 Euro (1. Klasse: 460 Euro). 3 Euro mehr kostet die ermäßigte BahnCard 50: statt 115 Euro (230 Euro in der 1. Klasse) dann 118 Euro (236 Euro in der 1. Klasse). Die BahnCard 100 für die 2. Klasse kostet neu 3.800 Euro (bislang: 3.650 Euro).
Die BahnCard 25 wird nicht teurer und reduziert den Preis eines Dauer-Spezial-Sparpreises um 25%.
Die "City-Ticket"-Funktion, die eine kostenlose Anschlussfahrt mit dem städtischen Nahverkehr zur Zielstation ermöglicht, wird um 3 Städte auf 118 Städte ergänzt.
Reservierungen
Der Preis für eine Sitzplatzreservierung steigt um 50 Cent bei allen Verkaufsmedien (Schalter, Internet, Automat, Telefon).
Unterm Strich fällt die diesjährige Preiserhöhung der Deutschen Bahn halbwegs glimpflich aus. In den zwei Vorjahren wurden jedoch die Preise schon um ca. 3 bzw. 2% erhöht.
Ab 13. Dezember, 0.00 Uhr, sind die neuen beschriebenen Angebote bzw. Preise auf www.bahn.de sowie an den Automaten buchbar. Am Fahrkartenschalter sowie über die Buchungshotline der Deutschen Bahn gelten die neuen Preise ebenfalls ab Sonntag.
Neuer RufBus am Wochenende in Elbe-Elster unterwegs
Das flexible Nahverkehrsangebot am Wochenende mit RufBussen wird im Landkreis Elbe-Elster ausgeweitet. Neu ist der "Gerberstadt-RufBus", der ab sofort abends ab 18 Uhr bis 2 Uhr sowie ganztags am Wochenende und an Feiertagen ohne festen Fahrplan die Städte und Orte rund um Doberlug-Kirchhain verbindet.
Er ist neben dem "Aqua-RufBus" und dem "Elster-RufBus" nun das dritte flexible Angebot im Landkreis Elbe-Elster und sichert die Mobilität in den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende.
Mit dem neuen Gerberstadt-RufBus können auch die Kleinstädte im Landkreis umsteigefrei erreicht werden, die sonst mit der Bahn nur mit Umsteigen und teilweise längeren Aufenthaltszeiten verbunden sind. So sind beispielsweise Fahrten auf den Strecken Doberlug-Kirchhain <> Sonnewalde, Doberlug-Kirchhain <> Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain <> Elsterwerda, Finsterwalde <> Elsterwerda oder Finsterwalde <> Sonnewalde möglich.
Wie auch die anderen beiden RufBus-Angebote muss der Gerberstadt-RufBus bis spätestens 1 Tag im Voraus telefonisch angemeldet werden. Die Wunsch-Abfahrtzeit kann vom Fahrgast vorgegeben werden. Die Zentrale koordiniert bei mehreren gleichzeitigen Fahrtwünschen dann alle Routen und teilt die Abfahrtszeit mit. Der Zustieg ist an allen Bushaltestellen im Angebotsgebiet möglich, der Ausstieg its an einer Haltestelle oder vor einer Haustür nach Wunsch möglich. Für die Mitfahrt genügt ein VBB-Fahrausweis oder ein Brandenburg-Berlin-Ticket aus. Es ist im RufBus dann noch ein Komfortzuschlag von 1 Euro pro Person und Fahrt zu entrichten.
Diese drei genannten RufBus-Linien erschließen nunmehr fast den gesamten ca. 1.900 km² umfassenden Landkreis Elbe-Elster, in dem etwa 115.000 Einwohner leben, und ergänzen das Montag bis Freitag bestehende Busliniennetz zu einem nahezu lückenlosen ÖPNV-Angebot an allen Tagen der Woche fast rund um die Uhr. Das ist für eine Flächenregion, wie man sie in Brandenburg durchweg vorfindet, ein vorbildliches und revolutionäres Nahverkehrsangebot, das bundesweit Vorreitercharakter besitzt.
Weiterführende Informationen zu RufBussen in Brandenburg gibt es auf www.oepnv-berlin.de/rufbus.
Er ist neben dem "Aqua-RufBus" und dem "Elster-RufBus" nun das dritte flexible Angebot im Landkreis Elbe-Elster und sichert die Mobilität in den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende.
Mit dem neuen Gerberstadt-RufBus können auch die Kleinstädte im Landkreis umsteigefrei erreicht werden, die sonst mit der Bahn nur mit Umsteigen und teilweise längeren Aufenthaltszeiten verbunden sind. So sind beispielsweise Fahrten auf den Strecken Doberlug-Kirchhain <> Sonnewalde, Doberlug-Kirchhain <> Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain <> Elsterwerda, Finsterwalde <> Elsterwerda oder Finsterwalde <> Sonnewalde möglich.
Wie auch die anderen beiden RufBus-Angebote muss der Gerberstadt-RufBus bis spätestens 1 Tag im Voraus telefonisch angemeldet werden. Die Wunsch-Abfahrtzeit kann vom Fahrgast vorgegeben werden. Die Zentrale koordiniert bei mehreren gleichzeitigen Fahrtwünschen dann alle Routen und teilt die Abfahrtszeit mit. Der Zustieg ist an allen Bushaltestellen im Angebotsgebiet möglich, der Ausstieg its an einer Haltestelle oder vor einer Haustür nach Wunsch möglich. Für die Mitfahrt genügt ein VBB-Fahrausweis oder ein Brandenburg-Berlin-Ticket aus. Es ist im RufBus dann noch ein Komfortzuschlag von 1 Euro pro Person und Fahrt zu entrichten.
Diese drei genannten RufBus-Linien erschließen nunmehr fast den gesamten ca. 1.900 km² umfassenden Landkreis Elbe-Elster, in dem etwa 115.000 Einwohner leben, und ergänzen das Montag bis Freitag bestehende Busliniennetz zu einem nahezu lückenlosen ÖPNV-Angebot an allen Tagen der Woche fast rund um die Uhr. Das ist für eine Flächenregion, wie man sie in Brandenburg durchweg vorfindet, ein vorbildliches und revolutionäres Nahverkehrsangebot, das bundesweit Vorreitercharakter besitzt.
Weiterführende Informationen zu RufBussen in Brandenburg gibt es auf www.oepnv-berlin.de/rufbus.
Fahrplanwechsel in Berlin und Brandenburg
Zum Sonntag, dem 13. Dezember, ändern sich bundesweit wieder die Fahrpläne der Busse und Bahnen.
In Brandenburg gibt es nur leichte Anpassungen der Regionalbahn-Fahrpläne, das Angebot selbst bleibt konstant. In Strausberg und Hoppegarten/Neuenhagen wurde der Stadt- bzw. Ortsverkehr neu strukturiert und das Angebot dort erweitert.
In Berlin werden bei einigen Buslinien die Linienführungen leicht angepasst. Die U-Bahn und die Tram M10 (S Nordbahnhof - S+U Warschauer Str.) fahren samstagabends länger im dichten Takt. Der U6-Bahnhof "Zinnowitzer Str." wird zum "Naturkundemuseum" umbenannt. Im S-Bahn-Netz gibt es keine Änderungen - nach wie vor sind die Linien S45 und S85 außer Betrieb. Auf fast allen anderen Linien fahren die Züge in teils deutlich kürzerer Länge.
Alle Details zum Nachlesen finden Sie unter:
- Homepage der BVG für Meldungen in Berlin
- Homepage des VBB für Meldungen in Brandenburg sowie die neuen Liniennetzpläne
Nutzen Sie auch die aktuelle Fahrplanauskunft unter www.vbbonline.de, um sich über die neuen Fahrpläne zu informieren!
In Brandenburg gibt es nur leichte Anpassungen der Regionalbahn-Fahrpläne, das Angebot selbst bleibt konstant. In Strausberg und Hoppegarten/Neuenhagen wurde der Stadt- bzw. Ortsverkehr neu strukturiert und das Angebot dort erweitert.
In Berlin werden bei einigen Buslinien die Linienführungen leicht angepasst. Die U-Bahn und die Tram M10 (S Nordbahnhof - S+U Warschauer Str.) fahren samstagabends länger im dichten Takt. Der U6-Bahnhof "Zinnowitzer Str." wird zum "Naturkundemuseum" umbenannt. Im S-Bahn-Netz gibt es keine Änderungen - nach wie vor sind die Linien S45 und S85 außer Betrieb. Auf fast allen anderen Linien fahren die Züge in teils deutlich kürzerer Länge.
Alle Details zum Nachlesen finden Sie unter:
- Homepage der BVG für Meldungen in Berlin
- Homepage des VBB für Meldungen in Brandenburg sowie die neuen Liniennetzpläne
Nutzen Sie auch die aktuelle Fahrplanauskunft unter www.vbbonline.de, um sich über die neuen Fahrpläne zu informieren!
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