Seit dem 15. Juni 2008 gibt es das Brandenburg-Berlin-Ticket, die "Netztageskarte", die von maximal 5 Personen oder Familien in allen Bahnen und Bussen in Berlin und Brandenburg sowie darüber hinaus genutzt werden kann, auch für die beliebig häufige Nutzung der 1. Wagenklasse in den Regionalzügen und freigegebenen EC-, IC- und D-Zügen. Preis hierfür: 46,00 Euro. Die Nacht-Variante, die von 18 Uhr abends bis 6 Uhr des nächsten Morgens gilt, kostet in der 1. Klasse 39,00 Euro. Wer schon ein Brandenburg-Berlin-Ticket für die 2. Klasse besitzt (26,00 Euro am Automat oder 28,00 Euro beim Fahrkartenschalter), kann für einen Aufpreis von 22,00 Euro auf die 1. Klasse-Variante umsteigen.
Wer auch noch in ganz Mecklenburg-Vorpommern und nach Hamburg erstklassig fahren möchte, kann das neue Mecklenburg-Vorpommern-Ticket für die 1. Klasse nutzen - der Preis hier: 45,00 Euro.
Vor allem in den DB-Regionalzügen neuerer Bauart merkt man einen Unterschied zur 2. Klasse: Auf den Linien RE1, RE2, RE4 und RE5 kommen ausschließlich neue Doppelstockwagen mit dem "Wolke 7"-Bereich der 1. Klasse zum Einsatz. Sie bieten dort breitere, verstellbare Sitze mit kleinem Kopfkissen sowie Tische am Platz und Laptopsteckdosen. Außerdem gibt es keinen "Durchgangsverkehr" von 2. Klasse-Reisenden, die nach einem Platz suchen, da "Wolke 7" ein gesamtes Wagen-Oberdeck einnimmt.
Donnerstag, 3. Juli 2008
Mittwoch, 2. Juli 2008
Mit nur einem Ticket nach und in Gorzow unterwegs
Ein Verbund - ein Tarif. So heißt es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Aber nicht nur innerhalb der beiden namensgebenden Bundesländer kann man mit nur einem Ticket alle Bahnen und Busse benutzen, sondern auch bis etwa 50 km hinter die Odergrenze, denn seit Ende Juni kann man auch mit nur einem Ticket von Berlin in die etwa 125.000 Einwohner große Stadt Gorzow Wielkopolski (vielen eher bekannt als Landsberg an der Warthe) reisen und in der Stadt auch die Busse und Straßenbahnen nutzen. Damit erweitert der VBB sein grenzüberschreitendes Ticketsortiment, denn auch nach Kostrzyn (Küstrin), Szczecin (Stettin) und bis in das sächsische Bad Muskau und Hoyerswerda kann man zum VBB-Verbundtarif fahren.
Eine Tageskarte Berlin - Gorzow kostet beispielsweise 28,00 Euro und berechtigt zur Fahrt in ganz Berlin, mit der Bahnlinie NE26 zwischen Berlin und Kostrzyn, mit den Zügen der Polnischen Staatsbahn PKP zwischen Kostrzyn und Gorzow sowie mit den städtischen Verkehrsmitteln in Gorzow. Erhältlich sind die Tickets nur in den Triebwagen der Linie NE26 sowie bei der PKP.
Wer in kleinen Gruppen Gorzow besuchen möchte, sollte sich nach wie vor nach alternativen Tickets umsehen, denn zwischen Berlin und Kostrzyn gilt auch das Brandenburg-Berlin-Ticket (26 Euro für 5 Personen, Tageskarte) und nach dem PKP-Tarif zahlt jeder für die restliche Strecke pro Richtung maximal 9 Zloty (= ca. 2,70 Euro). Oder mit dem "Regio-Spezial Polen", das auf polnischer Seite 50% auf den internationalen Bahntarif gewährt. Am besten ist es wohl, man lässt sich in einer DB-Verkaufsstelle oder im Reisebüro beraten.
Eine Tageskarte Berlin - Gorzow kostet beispielsweise 28,00 Euro und berechtigt zur Fahrt in ganz Berlin, mit der Bahnlinie NE26 zwischen Berlin und Kostrzyn, mit den Zügen der Polnischen Staatsbahn PKP zwischen Kostrzyn und Gorzow sowie mit den städtischen Verkehrsmitteln in Gorzow. Erhältlich sind die Tickets nur in den Triebwagen der Linie NE26 sowie bei der PKP.
Wer in kleinen Gruppen Gorzow besuchen möchte, sollte sich nach wie vor nach alternativen Tickets umsehen, denn zwischen Berlin und Kostrzyn gilt auch das Brandenburg-Berlin-Ticket (26 Euro für 5 Personen, Tageskarte) und nach dem PKP-Tarif zahlt jeder für die restliche Strecke pro Richtung maximal 9 Zloty (= ca. 2,70 Euro). Oder mit dem "Regio-Spezial Polen", das auf polnischer Seite 50% auf den internationalen Bahntarif gewährt. Am besten ist es wohl, man lässt sich in einer DB-Verkaufsstelle oder im Reisebüro beraten.
Fahrplananpassungen in der Lausitz ab 1. August
Im Verkehrsgebiet der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (kurz: VG OSL) wird zum Freitag, dem 1. August 2008 ein neuer Fahrplan gültig. Er beinhaltet im Wesentlichen die Verstärkung von stark nachgefragten Linien und die Einschränkung des Angebots bei weniger gut angenommenen Busverbindungen. Selbstverständlich wird der Schülerverkehr wieder entsprechend den aktuellen Beförderungserfordernisse angepasst.
Und das sind die wichtigsten Änderungen, die vor allem den Freizeitverkehr betreffen:
Zum Fahrplanwechsel wird ab Mitte Juli ein neues Fahrplanbuch erhältlich sein. Die neuen Fahrpläne sind dann auch in der VBB-Fahrplanauskunft (www.vbbonline.de) enthalten.
Außerdem wurde das ÖPNV online-Hauptnetz bereits auf den neuen Stand des Angebots gebracht und kann unter www.oepnv-berlin.de heruntergeladen werden.
Und das sind die wichtigsten Änderungen, die vor allem den Freizeitverkehr betreffen:
- Die Linie 605 (Vetschau <> Calau) fährt neu auch am Wochenende, sogar nahezu im 2-Stunden-Takt.
- Die Linie 608 (Lübbenau <> Lübben) fährt nicht mehr am Wochenende.
- Die Linie 610 (Ruhland <> Großräschen) erhält am Wochenende ein erweitertes Angebot.
- Die Linie 614 (Lauchhammer <> Ortrand) fährt außerhalb des Schülerverkehrs als Rufbus nach festem Fahrplan. Auch am Wochenende werden auf dieser Linie nun (Rufbus-)Fahrten angeboten.
- Die Linie 627 (Senftenberg <> Lauchhammer) fährt neu auch am Wochenende. So erhält die Stadt Lauchhammer zusammen mit der Linie 601 am Wochenende nach der Reduzierung des Angebots bei der Bahnlinie RE18 wieder eine verbesserte Anbindung an Senftenberg und in Richtung Cottbus.
Zum Fahrplanwechsel wird ab Mitte Juli ein neues Fahrplanbuch erhältlich sein. Die neuen Fahrpläne sind dann auch in der VBB-Fahrplanauskunft (www.vbbonline.de) enthalten.
Außerdem wurde das ÖPNV online-Hauptnetz bereits auf den neuen Stand des Angebots gebracht und kann unter www.oepnv-berlin.de heruntergeladen werden.
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