Samstag, 8. Dezember 2007

Zusatzverkehr der Deutschen Bahn an den Adventswochenenden nach Dresden

An den Adventswochenenden 8.+9., 15.+16. sowie 22.+23. Dezember 2007 erweitert die Deutsche Bahn jeweils ihr Fahrtenangebot zwischen Dresden und Berlin. Es fährt morgens ein Zusatzzug ab Berlin Gesundbrunnen umsteigefrei nach Dresden Hauptbahnhof, abends fährt er wieder zurück. Alle bekannten DB-, VBB- und VVO-Tickets werden anerkannt. Für eine durchgehende Fahrt zwischen Berlin und Dresden wird das Schönes-Wochenende-Ticket zum neuen Preis von 35,00 Euro (beim Kauf am Fahrkartenschalter zzgl. 2,00 Euro) empfohlen.
Der Zug hält in beiden Richtungen in Berlin an den Bahnhöfen Gesundbrunnen (Abfahrt morgens 8.56 Uhr, Ankunft abends 20.59 Uhr), Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz und Lichterfelde Ost sowie in Brandenburg in Blankenfelde, Zossen, Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda. Ankunft am Dresdner Hauptbahnhof ist um 11.25 Uhr, die Rückfahrt in Richtung Berlin ist um 18.30 Uhr.
Es bleiben also 7 Stunden Aufenthalt in der sächsischen Landeshauptstadt und somit genug Zeit beispielsweise zum Besuch des Dresdner Striezelmarkts an der Kreuzkirche oder des mittelalterlichen Markts im Stallhof des Residenzschlosses (geöffnet bis 20.12., Eintritt am Wochenende: 3,00 Euro).

Wer diese Direktzüge nicht nutzen möchte, hat alle 2 Stunden die Möglichkeit, zwischen Berlin und Dresden mit den Linien RE3 und RB31 und einem Umstieg in Elsterwerda zu fahren.

Genaue Fahrplaninformationen sowohl für die Zusatzzüge als auch für die normalen Fahrmöglichkeiten gibt es unter www.vbb-fahrinfo.de.

Freitag, 7. Dezember 2007

Wieder für 29 Euro durch Deutschland mit dem Tchibo-Ticket reisen

Das schon einmal angebotene und sehr beliebt gwordene "Tchibo-Ticket" kehrt zurück! In der Woche vom 14. bis 20. Dezember 2007 werden wieder neue Tickethefte zu 58,00 Euro in den deutschen Tchibo-Filialen und unter http://www.tchibo.de/ (zzgl. Versandkosten) verkauft. Enthalten sind zwei Bahntickets, die vom 1. Januar bis 31. März 2008 zu je einer Fahrt zwischen zwei beliebigen deutschen Bahnhöfen genutzt werden können. Somit kann man zum Preis von 29 Euro pro Fahrt mit der Bahn unterwegs sein.

Die Nutzung ist denkbar einfach: Auf das noch nicht ausgefüllte Ticket müssen vor dem Einsteigen in den Zug nur der Name des Reisenden, das Reisedatum sowie der Start- und Zielbahnhof handschriftlich eingetragen werden. Dann kann die Reise starten. Genutzt werden können alle Fern- und Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn, also auch der beliebte Intercity-Express (ICE). Auch viele Nahverkehrszüge anderer Bahngesellschaften können genutzt werden.
Bei gemeinsam Reisenden wird 1 Ticketschein pro Person benötigt.

Pro Kauf dieses "Tchibo-Tickets" können maximal 5 Heftchen (mit insgesamt maximal 10 Fahrten) gekauft werden. Ein Ticket gilt immer für 1 Person. Eigene Kinder und Enkelkinder fahren kostenlos mit, genau wie bei den normalen DB-Tickets auch . An Freitagen darf das Ticket nicht benutzt werden.

Trotz des günstigen Angebots bleibt es trotzdem allen Schnäppchenjägern nicht erspart, die Preise auch anderer Bahn-Angebote zu vergleichen: Mit Sparpreisen ist man auf kürzeren Strecken oder bei der gemeinsamen Fahrt mit mehreren Leuten und Sparpreis-Nutzung oft günstiger unterwegs. Auch die Ländertickets und das Schönes-Wochenende-Ticket bieten günstige, flexible Einzel- und Gruppenausflugsmöglichkeiten, aber auch für Alleinreisende.
ÖPNV online empfiehlt: Lassen Sie sich in einer DB-Fahrkartenverkaufsstelle (Reisezentrum in größeren Bahnhöfen, DB ServiceStores an kleineren und mittleren Bahnhöfen, private Fahrkartenagenturen in Bahnhöfen oder im Ort über die Angebote für Ihre Reisewünsche beraten.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Zur Umweltzone: BVG sucht 250 Testfahrer - Autofahrer testen kostenlos Busse und Bahnen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rufen Autofahrer aus Berlin auf, sich als Testfahrer zu bewerben. Im Januar und Februar kommenden Jahres, also kurz nach Einführung der innerstädtischen Umweltzone, können 250 Autofahrer Busse und Bahnen in Berlin drei Wochen lang kostenlos testen und ihre Erfahrungen mitteilen. Die Testfahrten werden im Sinne einer Hintergrund- und Motivforschung durch die hauseigene Marktforschung begleitet.
Vom 28. Januar kommenden Jahres an, können die Tester alle Busse und Bahnen in ganz Berlin (Tarifzonen ABC) benutzen und so oft fahren, wie sie möchten. Zur Arbeit, zum Shoppen oder in der Freizeit, ins Kino und Theater, und das alles ohne Parkplatzsorgen, -gebühren und Knöllchengefahr.
Außerdem können die Tester, wie bei der richtigen Umweltkarte, in den Abendstunden und am Wochenende eine zweite Person und bis zu drei Kinder mitnehmen. Von den „Testfahrern“ werden wichtige Hinweise für die aktive Marketing-Kommunikation erwartet. Bedingung für die Teilnahme am 20-tägigen Test ist der Besitz eines Pkw (Kfz-Schein). Der Fokus ist auf Autofahrerinnen und Autofahrer gerichtet, die bisher regelmäßig in der Berliner City fahren und dabei die Alternative mit Bussen und Bahnen noch nicht nutzen. Aus allen Bewerbern werden die am besten geeigneten 250 Teilnehmer ausgewählt. Die genauen Bedingungen und die Testtickets werden auf dem Postweg versandt.
Die BVG will mit der Testaktion ganz genau erfahren, was die „Umsteiger“ von den Öffentlichen halten. Dazu verpflichten sich die Tester, in den drei Wochen an insgesamt vier ausführlichen Befragungen teilzunehmen. Dabei wird erforscht, ob in dem Praxistest Vorurteile und Informationsdefizite gegenüber dem Nahverkehr abgebaut werden können.
Interessierte Autofahrer können sich ab Mittwoch, 5. Dezember 2007, bewerben unter der Telefonnummer 256 22 9 22 oder im Internet unter www.BVG.de/BVG-Tester. Dort gibt es auch ausführliche Informationen zur Test-Aktion. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Und dann kann es losgehen - drei Wochen lang, testweise, mit Bussen und Bahnen durch Berlin.

Süße Überraschungen zum Nikolaus von der Deutschen Bahn

Am kommenden Donnerstag, 6. Dezember, von 5 Uhr bis 8 Uhr startet DB Regio Nordost wieder eine Dankeschönaktion. An 12 Bahnhöfen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und in vielen Zügen des Regionalverkehrs erwarten die Pendler kleine Nikolausüberraschungen. Mitarbeiter/innen der Regionalbereichsleitung, der Zweigniederlassungen und Kundenbetreuer/innen verteilen an Pendler Getränke und Süßigkeiten. Mit dieser Aktion sagt DB Regio Nordost Dankeschön an die Kunden der Deutschen Bahn AG, die besonders stark von den Bauarbeiten und den daraus resultierenden Verspätungen betroffen sind und mit viel Verständnis die kleinen und größeren Unannehmlichkeiten der vergangenen Zeit auf sich nahmen.

Die Aktion läuft an folgenden Bahnhöfen und auf folgenden Linien im Land Brandenburg: Eberswalde, Falkensee, Fürstenwalde (Spree), Hennigsdorf, Neuruppin, Potsdam Hbf, Wittenberge und Wünsdorf-Waldstadt sowie in den Zügen der Linien RE2, RE3, RE6, RB14, RB22 und RB33.

Sonntag, 25. November 2007

Potsdam: Zusätzlicher Rufbus für Rollstuhlfahrer im Einsatz

Da gemäß einer EU-Sicherheitsrichtline die Busse der ViP in Potsdam nur einen Rollstuhl oder Kinderwagen befördern dürfen, wird ab Montag versuchsweise bis Ende Januar 2008 zur Unterstützung beim Beförderungsbedarf ein zusätzlicher Rufbus eingesetzt. Er soll auf den Strecken der Buslinien 693 (Hermannswerder, Küsselstr. <> Am Stern, Johannes-Kepler-Platz) und 694 (S Hauptbahnhof - Stern-Center) vorrangig eingesetzt werden. Der Rufbus verfügt über zwei Plätze und kann bei der ViP unter Tel. 0331-6614275 für Fahrtwünsche bestellt werden. Dies geht aus einem Artikel einer Potsdamer Tageszeitung hervor.

Märkische Regiobahn lädt zu kostenlosen Ersttagsfahrten ein

Wie die Veolia Verkehr GmbH mitteilt, sind alle Fahrgäste (und die es künftig werden wollen) am Sonntag, dem 9. Dezember 2007 eingeladen, die Züge auf den Bahnlinien MR33 (Berlin-Wannsee - Michendorf - Beelitz - Treuenbrietzen - Jüterbog) und MR51 (Rathenow - Premnitz - Brandenburg Hauptbahnhof) zu kostenlosen "Schnupperfahrten" zu nutzen. Zu diesem Datum übernimmt die Veolia Verkehr auf diesen beiden Bahnlinien für zunächst zwei Jahre den Betrieb mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal (ÖPNV online berichtete an dieser Stelle).
Wer am 2. Adventssonntag testen fahren möchte, kann dies auf der Linie MR33 im 2-Stunden-Takt und auf der MR51 im 1-Stunden-Takt tun - so der "neue alte" Fahrplan auf diesen Strecken. GenaueAbfahrtszeiten können in der VBB-Fahrplanauskunft recherchiert werden.
Mehr dazu in einer Presseinformation von Veolia.


Ergänzung vom 03.12.2007:
Da am 9. Dezember auch der Jüterboger Adventsmarkt in der historischen Altstadt geöffnet hat, kann man die kostenlosen Eröffnungsfahrten und den Weihnachtsmarktbesuch gut verbinden. Vom Bahnhof sind es etwa 15 Minuten zu Fuß bis ins Jüterboger Zentrum, Busse fahren am Wochenende leider nicht mehr. Ab 17 Uhr beginnt zudem in der Nikolaikirche ein Adventskonzert mit Gunther Emmerlich.
Näheres auf der Internetseite der Stadt Jüterbog.

Montag, 1. Oktober 2007

Angebotsverbesserungen ab Dezember bei RB33 und RB51

Ab 9. Dezember 2007 werden die Nutzer der Bahnlinien RB33 (Berlin-Wannsee - Beelitz - Treuenbrietzen - Jüterbog) und RB51 (Rathenow - Premnitz - Brandenburg an der Havel) ein komplett neues Fahrgefühl kennenlernen. Diese beiden Bahnlinien werden für zwei Jahre von der Ostseeland Verkehr GmbH (Veolia Verkehr, ehemals Connex-Gruppe) betrieben. Und das ist neu für die Fahrgäste:
  • Es kommen "Desiro"-Triebwagen (Baureihe VT 642) zum Einsatz statt der DB-Triebwagen der Baureihe VT 646. Somit wird das Sitz-Platzangebot um etwa 15 Plätze je Fahrt erweitert. Auch die Gepäckablageflächen sind praktischer nutzbar als in den DB-Triebwagen. Außerdem können sich die Fahrgäste über noch größere Panorama-Fensterscheiben freuen.
  • Alle Fahrten dieser Linien werden durch freundliche Kundenbetreuer begleitet. Diese verkaufen sowohl Fahrkarten ohne Aufpreis (und ohne dass sich der Fahrgast an Ticketautomaten versuchen muss) ...
  • ... als auch Getränke und Snacks zu Preisen, zu denen man den Sonntagsbrunch gut & gern in den Zug verlegen kann.

Die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) betreibt bereits den Bahnverkehr in Mecklenburg-Vorpommern auf den Strecken Bergen (Rügen) <> Lauterbach Mole, Ueckermünde <> Neubrandenburg <> Bützow, Stralsund <> Neubrandenburg <> Neustrelitz sowie Rostock <> Laage <> Güstrow und konnte durch das beispiellose Kundenbetreuungskonzept in den Zügen auf diesen Strecken die Fahrgastzahlen merklich erhöhen. Auch der private Fernzug "InterConnex" (Rostock-Warnemünde <> Berlin <> Leipzig) wird von der OLA betrieben.

Auch das Schwesterunternehmen Connex Sachsen GmbH hatte es geschafft, auf der Neißetalbahn LB65 (Cottbus <> Görlitz <> Zittau) unter der Marke "LausitzBahn" seit Ende 2002 mit dem selben Konzept (alle Züge betreut, Ticket- und Imbissverkauf durch das Begleitpersonal) die Fahrgastzahlen auf dieser Strecke zu vervielfachen.

ÖPNV online wünscht der OLA viel Erfolg in Brandenburg und viele zufriedene(re) Fahrgäste.

Mittwoch, 26. September 2007

Zur MOZ-Lokaltour Eberswalde wieder Obus-Nachtverkehr

(Leider) nur 2-mal im Jahr kann man auch nachts mit dem Eberswalder Obus fahren - nämlich dann, wenn in der etwa 42.000 Einwohner großen Stadt im märkischen Landkreis Barnim die "MOZ-Lokaltour" auf dem Veranstaltungsplan steht. Die Märkische Oderzeitung (MOZ) unterstützt jedes Jahr Anfang Mai und Anfang Oktober die Kneipen und Gaststätten bei einem besonderen Besuchsabend inklusive Rahmenprogramm.
Die nächste Lokaltour ist am Dienstagabend, 2. Oktober 2007. Den Tag danach kann man in Ruhe angehen lassen, denn der 3. Oktober ist der (Feier-)Tag der Deutschen Einheit.
Am Veranstaltungsabend fahren die Obus-Linien 861 und 862 in Eberswalde jeweils bis etwa 2.30 Uhr im 30-Minuten-Lokaltourtakt, danach bis gegen 5 Uhr einmal stündlich (und ab dann wieder wie sonntags). Somit ergibt sich auf der gemeinsamen Route beider Linien zwischen Marktplatz und Finow nachts ein 15-Minuten-Takt und danach bis zur Morgendämmerung ein 30-Minuten-Abstand.
Genauso attraktiv wie der Fahrplan ist auch der Fahrpreis: 1,20 € kostet eine Fahrt pro Person; 6,70 € kostet die Kleingruppenkarte (eine Tageskarte für maximal 5 Personen), diese ist bis 3 Uhr gültig und somit optimal sowohl für die Anreise als auch für die Fahrt zur nächsten Location sowie schließlich für die bequeme Heimfahrt. Wer eine gültige VBB-Umweltkarte (als 7-Tage-, Monats- oder gar Abo-/Jahreskarte) hat, fährt nicht nur selbst ohne Zusatzkosten, auch ein weiterer Erwachsener darf am Dienstagabend ab 20 Uhr sowie am 3. Oktober ganztags kostenlos mitfahren.
Und noch ein heißer Tipp für die Nachbarn aus der Uckermark, die auch zur Lokaltour kommen möchten: Der letzte Zug (Linie RE3) fährt zwar schon um 23.09 Uhr von Eberswalde nach Schwedt, aber das Busunternehmen PVG bietet um 0.16 und 1.16 Uhr vom Hauptbahnhof zwei Busfahrten mit dem Rufbus 479 bis Schwedt an! Die Busse fahren über Sandkrug, Chorin, Angermünde, Dobberzin, Felchow, Flemsdorf, Criewen und Zützen bis zum Schwedter Busbahnhof; Stopps in Eberswalde sind an den Stationen Hbf, Grabowstr., Karl-Marx-Platz, Robert-Koch-Str. und Wassertorbrücke. Aber Achtung: Der Fahrtwunsch mit diesen beiden Bussen muss bis spätestens Dienstag, 02.10. um 18 Uhr unter Tel. (0 33 32) 44 27 55 angemeldet werden. Wer aus der Uckermark an- und abreist, dem sei das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht empfohlen, mit dem bis zu 5 Personen von 18 Uhr bis 6 Uhr des nächsten Tages für 19,00 Euro die Nahverkehrszüge der Bahnen und die Busse u.a. von UVG, PVG und BBG beliebig oft nutzen können.

ÖPNV online wünscht viel Spaß bei der MOZ-Lokaltour und ein gutes Ankommen!

Den Sonderfahrplan gibt's unter http://www.bbg-eberswalde.de/ und Infos zu den teilnehmenden Gastrobetrieben unter http://www.mozonline.de/. Das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht gibt's an den DB-Automaten, auf der DB-Internetseite sowie für einen Aufpreis von 2 Euro auch beim Busfahrer.

Dienstag, 25. September 2007

Deutsche Bahn: Neue Preise für bekannte Angebote ab Dezember

Wie die Deutsche Bahn AG in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wird es zum 9. Dezember 2007 in Deutschland nicht nur einen Fahrplanwechsel, sondern auch einen Fahrpreiswechsel geben. Für viele Angebote und Services muss der Bahnreisende künftig mehr zahlen - aber es soll auch Verbesserungen geben.
Die Änderungen im Einzelnen:
  • Die Preise für die normalen Fahrkarten und auch Zeitkarten in der 2. Klasse steigen um ca. 2,9%.
  • Die Anschaffung einer BahnCard verteuert sich um durchschnittlich 3,8%, z.B. bei der BahnCard 25 (2. Kl.) von 53 auf 55 Euro.
  • 1. Klasse-Tickets sind künftig 1,6-mal so teuer wie die für die 2. Klasse.
  • Sitzplatzreservierungen verteuern sich erneut: von 1,50 Euro (Reservierung bei gleichzeitigem Ticketkauf am Automat oder im Internet) auf 2,00 Euro und bei der separaten Reservierung oder über Fahrkartenschalter bzw. Reisebüros von 3,50 Euro auf 4,00 Euro. Platzreservierungen in den 1. Klasse-Bereichen kosten dann sogar 2,00 Euro bzw. 5,00 Euro!
  • Die Ländertickets für Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kosten 1,00 Euro mehr; in Rheinland-Pfalz und im Saarland 2,00 Euro mehr.
  • Das Schönes-Wochenende-Ticket wird nochmals um 2,00 Euro auf 35,00 Euro verteuert.
  • Neu im Sortiment werden das Niedersachsen-Ticket Nacht (ab 19,00 Euro) und das Regio-Ticket Baden-Württemberg (ab 10,00 Euro) sein.
  • Das Sonderangebot "Dauer-Spezial", bei dem man - wenn man Glück hat und solch ein Kontingent erwischt - ab 29,00 Euro mit dem ICE und allen anderen Zügen von A nach B auf einer beliebigen Strecke in Deutschland reisen kann, wird auch im Jahr 2008 angeboten.
  • Die Fahrpreisberechnung für Fahrten mit Nachtreisezügen wird dem Tarifsystem vom "Tagesverkehr" angepasst. Mehr dazu in einer gesonderten Pressemitteilung.

Diese genannten Änderungen gelten nur bei Fahrten zum DB-Tarif. Bestimmt wird es auch bei den Verkehrsverbünden, wie dem VBB in Berlin und Brandenburg, bundesweit ebenfalls zu Preisänderungen kommen. ÖPNV online wird Sie auf dem Laufenden halten.

Als Gründe für die Preiserhöhungen bei der DB werden erhöhte Personalkosten ab 20008 sowie erhöhte Energiekosten genannt.

Dienstag, 18. September 2007

Bequemer zwischen Leipzig und Cottbus unterwegs

Die Deutsche Bahn AG, Regio Nordost, konnte sich bei der vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) durchgeführten Ausschreibung für die Nahverkehrsleistungen der Bahnlinien RE10 (Leipzig - Eilenburg - Falkenberg - Finsterwalde - Cottbus) und RB43 (Falkenberg - Finsterwalde - Cottbus) mit dem besten abgegebenen Angebot unter allen Bewerbern durchsetzen.
Für den Fahrgast ergeben sich damit ab dem Betriebsstart zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 folgende Verbesserungen auf den Linien RE10 und RB43:
- Einsatz von sechs nagelneuen Elektro-Triebzügen der Baureihe "Talent", die barrierefrei für Mobilitätseingeschränkte (Rollstuhlfahrer, Blinde und Sehgeschädigte, Gehbehinderte, Radfahrer, Personen mit Kinderwagen oder Gepäck...) ausgestattet sind und über eine Klimaanlage verfügen
- Imbissautomaten in jedem Zug
- Kundenbetreuer in jedem Zug
- gehobene Ausstattung in der 1. Wagenklasse (u.a. Ledersitze)

Es werden sowohl vierteilige Triebzüge mit 225 Sitzplätzen als auch zweiteilige Züge mit 111 Plätzen eingesetzt.
Während der Vertragslaufzeit von 13 Jahren werden in diesem Zusammenhang nach Angaben der Deutschen Bahn etwa 30 Arbeitsplätze in der Region gesichert und die Existenz der DB-Instandhaltungswerke in Cottbus und Falkenberg gestärkt.

Freitag, 7. September 2007

Scharfes Angebot zum günstigeren Bahnfahren

"Sind sie zu stark, bist du zu schwach" - mit diesem Werbeslogan wurde die Bonbon-Marke Fishermen's Friend in die Köpfe vieler deutschen Konsumenten gebrannt. Nun wird der "Freund der Angler" zum Bahnfahren animiert: Im September kommen ca. 1,2 Millionen Zweierpacks dieser Bonbons in den Handel, die jeweils einen 5 Euro-Gutschein für online ausgestellte DB-Tickets enthalten. Sie können vom 1. Oktober 2007 bis 15. Februar 2008 für Tickets von mindestens 30 Euro Wert eingelöst werden. Mehr dazu in einer Pressemitteilung.

Donnerstag, 30. August 2007

Nichtraucherschutzgesetz ab 1. September: Rauchen im Bahnhof ist strafbar

Zum Samstag, 1. September 2007 tritt das neue Nichtraucherschutzgesetz in Kraft, das das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden und in Verkehrsmitteln verbietet. Wie bei jedem Gesetz gilt: Wer es bricht, wird bestraft, wenn er dabei erwischt wird.
Konkret heißt das für die Nutzer des Nahverkehrs: Das Rauchen in den Zügen ist komplett verboten, auch im "Speisewagen" und auf dem WC. Ebenso darf in Bahnhöfen und auf den Bahnhofsvorplätzen sowie in den Bahnhofs-Unterführungen nicht mehr geraucht werden. Auf den Bahnsteigen gilt das Rauchverbot nicht - hier will die Deutsche Bahn AG auf den Bahnsteigen von stärker frequentierten Stationen weiterhin gekennzeichnete Raucherbereiche anbieten. Auf den Bahnsteigen von Tunnelstationen ist das Rauchen grundsätzlich verboten.
Übrigens: In Geschäften im Bahnhof sind Raucher-Bereiche weiterhin erlaubt, sofern die Geschäfts-Inhaber dort entsprechende Bereiche eingerichtet haben.

Anerkannt verzogen: Busbahnhof Eberswalde

Seit dem 27. August halten die Regionalbusse der Barnimer Busgesellschaft (BBG) in Eberswalde nicht mehr an der in die Jahre gekommenen überdachten Sammelhaltestelle namens "Busbahnhof" in der Heegermühler Straße, sondern direkt vor dem Eingang zum (Haupt-)Bahnhof auf dem Vorplatz. Dort wurde in den letzten Monaten eine geräumige Anlage errichtet, an der sechs Bussteige (in der Funktion des neuen Busbahnhofs), ca. 270 Park & Ride-Autoparkplätze sowie weitere Fahrradständer Platz finden. Die Umsteigezeit und der -weg zwischen den Zügen der Bahnlinien RE3, OE60, OE63 sowie IC und den regionalen Buslinien hat sich damit weitaus mehr als halbiert und damit spürbar verkürzt. Die Haltestellen für die städtischen Obus-Linien 861 und 862 sind auch etwas näher an den Bahnhof herangerückt, leider nicht auch auf den Bahnhofsvorplatz, aber immerhin auf die Eisenbahnbrücke, von der es eine Treppe und eine Rampe zum Bahnhofsvorplatz (leider nicht direkt auf die Bahnsteige) gibt.
Die Stadtbuslinie 864 erhielt eine neue Linienführung und fährt nun auch tagsüber aus Finow/Lichterfelde direkt zum neuen Busbahnhof, die "Zoo-Ringlinie" 865 wird nun wochentags in beiden Richtungen gefahren und stoppt ebenfalls an einem der neuen Busbahnhofs-Steigen.
Die neuen Fahrpläne kann man unter http://www.bbg-eberswalde.de/ ansehen und herunterladen, oder man recherchiert die neuen Fahrverbindungen unter http://www.vbb-fahrinfo.de/.

Busse im Spree-Neiße-Kreis jetzt im Takt

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 27. August 2007 wurde beim VBB-Verkehrsunternehmen Neißeverkehr der so genannte "integrale Takt-Fahrplan" (ITF) eingeführt. Das bedeutet, dass man sich als Fahrgast im Wesentlichen nur eine Abfahrtsminute des Busses an jeder Haltestelle merken muss, die für den ganzen Tag gilt, weil die Busse immer zur selben Minute abfahren - entweder stündlich, zweistündlich oder in einem anderen "Stundenfaktor". Durch die gleichen Abfahrtsminuten sind auch die Anschlusse auf andere Bus- oder Bahnlinien leicht zu merken, da sie sich ebenso wiederholen.
Außerdem haben alle Buslinien eine neue Liniennummer erhalten. Sie bestehen nun - wie es eigentlich im VBB-Verbundgebiet Standard ist, aus drei statt zwei Ziffern, sie beginnen beim Neißeverkehr mit einer "8". Hinzugekommen sind zudem weitere Rufbus-Linien, die in Gebieten mit weniger Nachfrage dennoch eine Grundversorgung mit dem öffentlichen Nahverkehr sicherstellen.
Informationen und Fahrpläne zum neuen "Spree-Neiße-Takt" gibt es unter www.neisseverkehr.de und auch unter www.vbb-fahrinfo.de kann man sich seine neuen Routen durch den Spree-Neiße-Kreis heraussuchen.

Freitag, 27. Juli 2007

Günstiger in Brandenburg unterwegs mit der "Hertha BSC BahnCard 25"

Die Kooperation der Deutschen Bahn AG mit dem Berliner Fußball-Bundesligaverein Hertha BSC macht sich mit einer neuen Aktion bemerkbar. Und diesmal profitieren nicht nur Fußballfans, sondern auch gelegentliche Nutzer des Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg!
Ab sofort und bis 15. September 2007 wird an allen DB-Verkaufsstellen die "Hertha BSC BahnCard 25" zum Preis von 29,00 Euro verkauft. Sie ist vom Grundsatz her eine vollwertige BahnCard 25 und gewährt Ermäßigungen von 25% auf den Normalpreis von DB-Fahrkarten, man kann sie mit den DB-Sparpreisen kombinieren und sie erlaubt auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) den Kauf von Einzelfahrausweisen und Tageskarten zum ermäßigten VBB-Tarif, also zum "Kindertarif" (außer innerhalb der ABC-Tarifbereiche und auch nicht innerhalb der Orte mit Stadtlinienverkehr).
Diese BahnCard gilt zunächst bis 31.12.2007, ihre Gültigkeit verlängert sich jedoch bei jedem Hertha-Auswärtssieg in der Hinrunde der Saison 2007/08 um jeweils einen Monat. Insgesamt finden in der Hinrunde acht Auswärtsspiele statt, somit kann sich die Gültigkeit der "Hertha BSC BahnCard 25" bis zum 31. August 2008 verlängern.
Zusätzlich zu dieser BahnCard gibt es noch Ermäßigungen im Hertha BSC-Fanshop sowie 4x vergünstigtes Speisen in der Bordgastronomie der DB-Fernzüge.

Allein der Kauf dieser BahnCard für Fahrten innerhalb des VBB-Gebiets macht sich schnell bezahlt: Von Berlin nach Cottbus zahlt man ermäßigt pro Fahrt nur noch 9,60 € (statt normal 12,80 €) und ein Tagesausflug ohne Begleitung von Berlin nach Szczecin (Stettin) vergünstigt sich von 33,00 € auf 24,80 €. Aber auch auf kürzeren Strecken spart man mit der BahnCard: Ein Tagesausflug beispielsweise von Berlin nach Müncheberg und Buckow in der Märkischen Schweiz kostet nur noch 9,40 € (statt 12,40 €).

Wer also sparen möchte, sollte am Ball bleiben und bis spätestens zum 15. September von der "Hertha BSC BahnCard 25" Gebrauch machen. Antragsformulare gibt's in allen DB-Verkaufsstellen, ein Passbild wird nicht benötigt.

Dienstag, 24. Juli 2007

Wochenend-Tipp: 180 Störche und Storchenfest in Rühstädt

Zum inzwischen 128. Storchenfest im 240 Einwohner "großen" Dorf Rühstädt in der Prignitz gibt es diesen Jahr am Fest-Wochenende 28.+29. Juli 2007 einen Sonderverkehr mit Bussen auf den Routen Karstädt - Perleberg - Bad Wilsnack - Rühstädt und Wittenberge - Rühstädt. Sie halten jeweils an allen Haltestellen auf den Strecken, einschließlich an den Bahnhöfen der genannten Städte (in Wittenberge nur am Busbahnhof [ZOB], der etwa 1,2 km vom Bahnhof entfernt ist).
Die Fahrpläne der Busse sind so gestaltet, dass am Bahnhof von Bad Wilsnack günstige Umsteigemöglichkeiten zwischen den RE4-Zügen aus Ludwigsfelde - Berlin und den Bussen möglich sind.
Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite der Verkehrsgesellschaft Prignitz. Die Zeiten dieser Busse sind leider nicht in der VBB-Fahrplanauskunft enthalten.
Es werden alle gültigen VBB-Tickets anerkannt. Wer noch kein Ticket hat und aus der Prignitz anreist, fährt zum VBB-Tarif zu erschwinglichen Preisen; für Familien und Gruppen ab 4 Personen gibt's die günstigen VBB-Gruppenkarten.
Wer von weiter her anreist, z. B. aus Berlin, dem sei die VBB-Tageskarte Gesamtnetz (19 Euro, für 1 Person) bzw. das Brandenburg-Berlin-Ticket (26 Euro, für bis zu 5 Personen oder Familien) empfohlen. Wer lieber mit dem Fahrrad statt mit dem Bus fahren möchte, steigt ebenfalls in Bad Wilsnack aus dem RE4 aus und radelt knapp 10 Kilometer bis ins Storchendorf.
Rühstädt gilt mit jährlich etwa 180 Störchen als storchenreichstes Dorf in Deutschland. Weitere Informationen zum Fest gibt es unter http://www.storchenclub.de/.

Montag, 23. Juli 2007

Goa Voov Experience - Prignitzer Eisenbahn fährt wieder nach Putlitz

Anlässlich des Festwochenendes "Goa Voov Experience 2007" vom 3. bis 5. August im Süden von Putlitz (Prignitz) fährt die Prignitzer Eisenbahn (PEG) außerplanmäßig zwischen Putlitz und Pritzwalk auf der im Dezember 2006 eingestellten Bahnlinie PE70. Dies geht aus einem Artikel der MAZ hervor. Anlässlich des jährlichen Festes hatte sie außerdem bereits im Jahr 2004 einen Sonderbahnsteig "Putlitz Süd" errichtet, der auch in diesem Jahr dann wieder genutzt wird.
Außerdem plant die PEG die Wiederaufnahme des regelmäßigen Zugverkehrs zwischen Putlitz und Pritzwalk zum Schuljahresbeginn 2007/2008. mehr dazu in einem separaten Artikel auf www.oepnv-berlin.de/news.

Prignitzer Eisenbahn reaktiviert Bahnstrecke Putlitz - Pritzwalk

Nach etwa acht Monaten ohne Zugverkehr lässt die Prignitzer Eisenbahn (PEG) ab Schuljahresbeginn (27. August 2007) wieder Züge auf der Bahnlinie PE70 zwischen Putlitz und Pritzwalk fahren. Das geht aus einem Zeitungsartikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung hervor.
Schwerpunktmäßig sollen demnach die Triebwagen vor und nach dem Schulunterricht rollen. Aber damit noch nicht genug: Die PEG errichtet in Pritzwalk am Giesensdorfer Weg eine neue Haltestation "Pritzwalk West".
Der Verkehr musste im Dezember 2006 wegen stark reduzierter Zuschüsse (Regionalisierungsmittel) u. a. auf der Bahnstrecke Putlitz - Pritzwalk eingestellt werden. Seitdem fahren zeitweise Busse (Linie 913) im Ersatzverkehr.

ÖPNV online wünscht der PEG und dem Landkreis Prignitz viele zufriedene Fahrgäste auf der "neuen alten" Strecke.

Berliner U-Bahn: Ab sofort jede Woche ein neues Fahrerlebnis

Ab sofort erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus dem Bombardier-Werk im nahen Hennigsdorf nagelneue U-Bahn-Züge. Sie werden im so genannten "Kleinprofil"-Netz eingesetzt, also auf den Linien U1, U2, U3 und U4.
20 solcher U-Bahn-Fahrzeuge werden bis zum Jahresende ausgeliefert und dann auch im Einsatz sein. Laut einer Vereinbarung zwischen BVG und Bombardier ist es also ein neuer Zug pro Woche, der den Fuhrpark verjüngt und den Fahrgästen ein frischeres Fahrerlebnis beschert.

Dienstag, 3. Juli 2007

Streik am Mittwoch in Potsdam möglich

Auch am Mittwoch gehen die Warnstreiks der Deutschen Bahn weiter. Schwerpunkte werden laut einer Veröffentlichung der Gewerkschaft Transnet vor allem morgens in Hessen und im Raum Halle, Stralsund und Potsdam gesetzt.
Bitte informieren Sie sich weiterhin morgens bei der Deutschen Bahn im Internet und telefonisch sowie in den Medien (Radio, Zeitung...).

Montag, 2. Juli 2007

Streik am Dienstag bei der Bahn - auch in Berlin/Brandenburg

Die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer hat angekündigt, am Dienstag, dem 3. Juli von 5.00 bis 9.00 Uhr im gesamten Bundesgebiet zu streiken. Deshalb ist auch im Gebiet des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) mit massiven Einschränkungen im Bahn-Regionalverkehr der DB Regio und bei der Berliner S-Bahn zu rechnen, ebenso im Bahn-Fernverkehr.
Auch Züge anderer Bahn-Unternehmen (ODEG, NEB, PEG, Connex Sachsen) können unter Umständen von den Auswirkungen des Streiks betroffen sein.

Bitte planen Sie morgens auf Ihren Wegen erheblich mehr Zeit ein. Im Ballungsraum Berlin kommt man auch ohne Regionalzüge und S-Bahnen ans Ziel, auch wenn's länger dauert.
Sie können in der VBB-Fahrplanauskunft unter "mehr Sucheinstellungen" einfach die Suche mit Regional- und S-Bahnen deaktivieren und so alternative Verbindungen ermitteln.

Infos zur genauen Betriebslage gibt es von der Deutschen Bahn unter der kostenlosen Rufnummer 08000 99 66 33 sowie auf einer Sonderseite der Deutschen Bahn.

ÖPNV online wünscht - trotz der Einschränkungen - ein gutes Ankommen.

Sonntag, 1. Juli 2007

RB33-Modernisierung: Treuenbrietzener Bahnhof zu modern gebaut?

Wie eine Begutachtung der Umbauten am Bahnhof Treuenbrietzen vom 01.07.2007 ergab, ist der Bahnsteig 2, an dem die Dieseltriebwagen der Bahnlinie RB33 in Richtung Jüterbog abfahren (zumindest, wenn man den örtlichen Aushängen am "Bahnhof" traut, gemäß den Fahrplanauskünften im Internet fahren alle Züge vom Gleis 1, also dem alten Bahnsteig, ab), mehr als weitere 200 Meter von der Stadt "weggerückt" worden.
Um bei der Streckenmodernisierung Geld zu sparen, wurde eine - dem verrosteten Anblick nach noch nie seit der Errichtung benutzte - Ausweichstelle an der eingleisigen Strecke errichtet und der zweite Bahnsteig (Gleis 2) nicht neben den Bahnsteig Gleis 1 (wie früher) gesetzt. Denn sonst hätte man zusätzliche Sicherungseinrichtungen (Umlaufsperren, Schranken und/oder Warnsignale) installieren müssen.
So müssen (eventuell [da ja der Widerspruch zwischen Internetauskunft und örtlichen Aushängen bezüglich der Nutzung des Bahnsteigs Gleis 2 existiert]) die Fahrgäste, die am eh schon recht zentrumsfernen Bahnhof Treuenbrietzen aus- oder einsteigen wollen, mehr als weitere 200 Meter laufen, um zum Zug zu kommen.
Noch skandalöser ist übrigens, dass es nirgends (!) am Bahnhof eine Unterstellmöglichkeit bei Regenwetter o.ä. gibt. Die Stadt wird immerhin durch etwa 8.500 Menschen bevölkert.
Die Bushaltestelle namens "Am Bahnhof" wurde übrigens im Zuge der Umbaumaßnahmen nicht näher an die Bahnsteige gesetzt, sondern befindet sich weiterhin an der Bundesstraße B2. In Metern: Sie ist etwa 250 Meter vom Gleis 1 entfernt und schätzungsweise etwa 500 Meter vom Gleis 2.
Und eins muss noch bemeckert werden: Auf dem DB-Abfahrtsplan gibt es morgens eine Ersatzverkehrs-Fahrt, die angeblich auch am Bahnhof abfahren soll. Doch steht auf dem DB-Plan keine Angabe, wo das sein soll. Vielleicht auch an der B2, nur kann man dummerweise vom Bahnhof aus die Bushaltestelle an der B2 nicht sehen. Und der Busfahrer dieses Ersatzverkehrs demzufolge auch nicht die Fahrgäste, die am Bahnhofsgebäude auf den Bus warten...

Noch etwas im Zusammenhang 'Image der Stadt vs. Bahnhofsumbau': Das sonst sehr ansehnliche Treuenbrietzen ist Mitglied in der "AG Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg", das heißt, dass sich auch mal hin und wieder ein paar Touristen in der Stadt einfinden und mit der Bahn anreisen wollen (zumal am Wochenende auch keine Busse dorthin fahren).

Die Bahnstrecke Michendorf - Jüterbog wurde (z.T. abschnittsweise) für etwa anderthalb Jahre wegen angeblich umfangreicher Modernisierungsarbeiten gesperrt und die Züge der Linie RB33 durch Busse ersetzt. Man fragt sich bei Anblicken wie in Treuenbrietzen, was in der Zwischenzeit dort passierte. Offenbar wenig Sinnvolles...

(Hinweis zum Foto: aufgenommen etwa in Höhe der Mitte des Bahnsteigs Gleis 1 - ganz hinten im Bild ist (evtl.) das neue Bahnsteiggleis 2 zu erkennen. Ob dort überhaupt Züge halten, ist aufgrund der zwiespältigen Informationen der Deutschen Bahn AG sehr unklar)

Samstag, 23. Juni 2007

Achtung: Ab sofort abgespeckter S-Bahn-Takt!

Aus betrieblichen Gründen wird bei der Berliner S-Bahn ab sofort bis auf Weiteres nach einem Notfahrplan gefahren!

Informationen zur tagesaktuellen Betriebslage mit den Details zu den Änderungen bei der Berliner S-Bahn finden Sie im Internet unter http://www.s-bahn-berlin.de/ oder am S-Bahn-Infotelefon unter 030 - 29 74 33 33, erreichbar Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr sowie am Wochenende von 7 bis 21 Uhr.

Diese kurzfristigen Fahrplanänderungen sind nicht in der VBB-Fahrplanauskunft (http://www.vbb-fahrinfo.de/) enthalten.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Eberswalde: BBG bezieht Fahrgäste bei Fahrplangestaltung ein und verlost Monatskarten

Ab sofort möchte die Barnimer Busgesellschaft (BBG) von ihren (potentiellen) Fahrgästen wissen, welche Streckenführungen und Fahrpläne die beiden Stadtlinien 864 und 865 bekommen sollen, nachdem im August 2007 der neue Bahnhofsvorplatz in Eberswalde fertig gestellt sein wird und damit die Busse ganz nah an die Bahn "heranrücken".
Um das Resultat der Befragung gleich selbst austesten zu können, verlost die BBG fünf Monatskarten für den Stadtverkehr der 42.000 Einwohner-Stadt im Barnim.
Mitmachen und weitere Informationen erhalten können Sie unter www.bbg-eberswalde.de. ÖPNV online drückt die Daumen!

Aufatmen im RE3 - neue Wagen und unverbrauchte Luft

Bahnfahrer können auf der Strecke Stralsund - Greifswald - Berlin - Elsterwerda der Linie RE3 schon bald "aufatmen". Denn bei dreien der fünf dort eingesetzten Züge, in der Verkehrsplanersprache 'Umläufe' genannt, werden klimatisierte Doppelstockwagen zum Einsatz kommen. Sie sind - trotz ihrer Ausstattung mit bequemeren Sitzen als bei den renovierten DDR-Fahrzeugen, die derzeit dort noch das Landschafts- und Gemütsbild prägen, und mit Klimaanlage - nur zweite Wahl. In Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern werden sehr bald fabrikneue Wagen auf der dortigen Linie RE1 (Hamburg - Schwerin - Rostock) eingesetzt, somit können die bisher dort fahrenden Fahrzeuge nunmehr auf der Linie RE3 in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und beinahe auch Sachsen ihren fortschreitenden Einsatz verrichten.

Bahnverkehr auf der Niederlausitzer Eisenbahn startet wieder

Am 29. Juni 2007 startet der Saisonbetrieb auf der Niederlausitzer Eisenbahn (Kursbuchstrecke 213, Luckau/Uckro - Mühlberg (Elbe)). Ja, Sie lesen richtig, erstmals seit 46 Jahren nach der Einstellung des Personenverkehrs wird dieses Jahr wieder planmäßig in das historische Mühlberg an der Elbe gefahren!
Die Triebwagen der Deutschen Regionaleisenbahn (DRE) fahren vom 14. Juli sonntags und bis 28. August auch samstags auf Teilabschnitten der Strecke Hohenbucko/Lebusa - Mühlberg (Elbe).

Sonderfahrten werden vom 29.06. bis 01.07. anlässlich des Schliebener Moienmarkts auf der Strecke Hohenbucko/Lebusa - Falkenberg (Elster), zu den Festen "777 Mühlberg" vom 6. bis 8. Juli und "Strandfest Kiebitz" vom 3. bis 5. August zwischen Herzberg (Elster) und Mühlberg (Elbe) angeboten sowie wieder im Dezember zu weihnachtlichen Veranstaltungen in Herzberg und Rochau.

Tickets zum Sondertarif gibt es im Zug. VBB- und DB-Tickets werden nicht anerkannt. BahnCard-Inhaber und Kinder erhalten jedoch 50% Rabatt auf den ohnehin schon erschwinglichen Fahrpreis von 12 Cent pro Kilometer.

Mehr zu Plänen, Preisen und zu den Erlebnismöglichkeiten entlang der Strecke unter http://www.niederlausitzer-eisenbahn.de/ und http://www.regionaleisenbahn.de/.

Montag, 18. Juni 2007

Ferienticket 2007: Dieses Jahr muss ein großes Sparschwein geschlachtet werden!

Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg müssen dieses Jahr ihr wohl bislang größtes Sparschwein schlachten, wenn sie wieder in den 6 Wochen langen Sommerferien (12.07. bis 24.08.2007) mit Bahn und Bus mobil in beiden Bundesländern sein wollen. Denn wie eine Anfrage beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ergab, wird dieses Jahr kein Schülerferienticket angeboten.
Gab es das Ferienticket letztes Jahr noch für 29,00 € und war in allen Verkehrsmitteln im VBB-Gebiet außer bei der Berliner S-Bahn und bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) 6 Wochen lang gültig, müssen die Kiddies und Teenager dieses Jahr auf das normale VBB-Zeitkartenangebot zurückgreifen:
Eine Monatskarte für Schüler/Azubis kostet für das VBB-Gesamtnetz 127,00 €, eine 7-Tage-Karte Schüler/Azubis für das VBB-Gesamtnetz ist für 45,40 € zu haben. Um nun die 6 Wochen unbegrenzt weit und oft im Verbundraum fahren zu dürfen, müssen insgesamt 217,80 € beim Ticket-Verkaufspersonal oder in den Automaten überführt werden, also das 7,5-fache gegenüber dem letzten Jahr.
Die Fahrradmitnahme ist in den ABC-Tarifbereichen von Berlin, Frankfurt (Oder) und Potsdam inbegriffen. Wenn das Rad aber darüber hinaus öfter mitgenommen werden soll, sind für die Dauer der Ferien zwei Fahrradmonatskarten zu je 15,00 € (gültig im gesamten Verbundraum) erforderlich. Der Urlaub "daheim" in der Mark oder in Berlin kostet dann pro Kind insgesamt 247,80 €. Um hin und wieder ein Eis kaufen zu können, muss darüber hinaus dann noch ein weiteres (zum Glück kleineres) Sparschwein geschlachtet werden...

Donnerstag, 14. Juni 2007

Auch ohne RE3: Am Wochenende nachts von Berlin nach Angermünde und Schwedt

Uckermärker, die es am Wochenende nach Berlin zieht, können seit Juni auch apät abends wieder unbeschwert mit Bahn und Bus nach Hause fahren. Das regionale Busunternehmen Personenverkehrsgesellschaft mbH Schwedt/Angermünde hat die Buslinie 479 eingeführt, die als "Anruf-Sammeltaxi", also mit telefonischer Voranmeldung, zu den Ankünften der RE3-Züge um 0.11 und 1.11 Uhr in Eberswalde eine Weiterfahrt nach Schwedt ermöglicht. Die Busse fahren über den Ortskern Chorin, Angermünde, Criewen und Zützen bis zum Busbahnhof in Schwedt. Die Fahrzeit ab Eberswalde beträgt knapp anderthalb Stunden.
Die Linie 479 fährt zum normalen VBB-Tarif ohne Zuschlag - jedoch mit Anschluss für Besucher Berlins :-)
Letzte Fahrtmöglichkeiten ab Berlin in Richtung Angermünde und Schwedt (mit Umsteigen vom RE3 zum Bus 479) sind freitag- und samstagabends um 23.34 und 0.34 Uhr mit dem RE3 vom Berliner Hauptbahnhof.
Weitere Informationen unter www.wirbewegensie.de und in der VBB-Fahrplanauskunft unter www.vbb-fahrinfo.de.

Das M bei der Linie M2 steht nicht nur für "Metro~", ...

... sondern wohl auch für "Massenandrang". Denn seit 30. Mai fährt diese MetroTram-Linie von der Prenzlauer Allee kommend direkt zum größten Umsteigepunkt Berlins, dem Regional-, S- und U-Bahnhof Alexanderplatz. Die Nachfrage nach dieser neuen Fahrmöglichkeit ist offenbar so stark, dass laut Berichten der Berliner Zeitung vom 09.06.2007 bereits ab dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee das Hineinkommen in die Zweirichtungs-Niederflurfahrzeuge kaum noch gewährleitstet ist. Teilweise mussten (und müssen?) Fahrgäste morgens zur Hauptverkehrszeit an den Haltestellen zurück gelassen werden.
Die BVG will die Lage weiter beobachten und ggf. durch eine Taktverdichtung die Situation entspannen.
Derzeit fährt die M2 vom S+U Alexanderplatz Bhf in Richtung Am Steinberg bzw. Heinersdorf in der Hauptverkehrszeit alle 6/7/7 Minuten, sonst alle 10 Minuten und im Nachtverkehr alle 30 Minuten.

Samstag, 9. Juni 2007

Ausflügler nach Tschechien aufgepasst: Das "SWT" gilt ab 10.06.2007 nicht mehr grenzüberschreitend

Wie die Deutsche Bahn leicht verdeckt kürzlich bekannt gab, werden zum 10. Juni 2007 zwei neue regionale Ländertickets mit grenzüberschreitender Gültigkeit eingeführt - das "Sachsen-Böhmen-Ticket" und das "Bayern-Böhmen-Ticket". Beide gelten täglich für max. 5 Personen, jeweils Mo-Fr 9-3 Uhr und Sa+So bereits ab 0 Uhr im jeweiligen Bundesland sowie in Tschechien auf bestimmten Strecken in Böhmen. Es gibt sie auch jeweils in der Single-Variante für Alleinausflügler.

Das Schönes-Wochenende-Ticket (SWT) gilt ab Sonntag, 10. Juni 2007 nicht mehr grenzüberschreitend nach Tschechien!

Infos dazu auf einer speziellen Seite unter bahn.de sowie in zwei Pressemitteilungen:
- http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/by/by20070608a.html
- http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ssat/ssat20070607a.html

Ab 9. Juli privater Airport-Shuttle Potsdam <> Schönefeld (SXF)

Am 9. Juli 2007 startet das Busunternehmen Günter Anger Busbetrieb seinen eigenen Flughafenschnellbus zwischen Potsdam und dem Flughafen Schönefeld (SXF). Der Bus fährt täglich etwa zwischen 5.30 und 22.30 Uhr im 90-Minuten-Takt. An folgenden Haltestellen wird gestoppt:
S Potsdam Hauptbahnhof - Potsdam, Stern-Center/Nuthestr. - Stahnsdorf, J.-Graudenz-Str. - Teltow, Warthestr./Zum TechnoTerrain - S Teltow Stadt - Flughafen Schönefeld Terminal.
Die Fahrt zwischen beiden Endpunkten beträgt 45 Minuten.
Es werden keine VBB- und DB-Fahrausweise anerkannt, sondern ausschließlich Fahrausweise zu einem eigenen Tarif im Bus verkauft:
- Potsdam > Schönefeld: 8,50 € (eine Fahrt) / 15,00 € (Hin- und Rückfahrt)
- Stahnsdorf > Schönefeld: 5,00 € (eine Fahrt) / 9,00 € (Hin- und Rückfahrt)
- Teltow > Schönefeld: 5,00 € (eine Fahrt) / 9,00 € (Hin- und Rückfahrt)

Für Kinder bis 10 Jahre gibt es etwa 25% Ermäßigung.
Mehr dazu unter www.anger-busvermietung.de.

Zum Vergleich:
Zwischen S Potsdam Hauptbahnhof und Flughafen Schönefeld fährt die Bahnlinie RB22, die montags bis freitags von 6 bis 22 Uhr stündlich und am Wochenende von 8 bis 22 Uhr zweistündlich fährt. Sie benötigt etwa eine Stunde. Vom Bahnhof zum Terminal läuft man etwa 6 Minuten oder nimmt einen Linienbus. Ein Weg kostet 2,40 € (Einzelfahrausweis Berlin BC). Von den Potsdamer Bahnhöfen Rehbrücke und Medienstadt Babelsberg fährt außerdem stündlich der RE7 zum Flughafen, Fahrzeit hier: ebenfalls etwa eine Stunde, Preis: 2,70 € (Einzelfahrausweis Berlin ABC).
Zwischen Stahnsdorf, Teltow und Flughafen Schönefeld wurde vor einigen Jahren der durchgehende Linienbusverkehr eingestellt, da die Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark (durch die die damalige Buslinie führte) keine entsprechende Finanzierung erbrachten. Seitdem müssen die Fahrgäste etwa 90 Minuten fahren und dabei 1- bis 3-Mal umsteigen, um zum Flughafen zu gelangen.

Dienstag, 5. Juni 2007

Bahntickets für 29 Euro - diesmal von Juni bis Dezember

Das vielen bekannte Angebot, eine beliebige Strecke mit Nah- und Fernverkehrszügen ab 29 Euro zurückzulegen, ist nun wieder am Start - diesmal gilt es gleich ein halbes Jahr lang.
Vom 10. Juni bis zum 28. Dezember gibt es das Dauer-Spezial ab 29 Euro. Das Angebot gilt für die einfache Fernverkehrsfahrt in der 2. Klasse auf einer beliebig langen Strecke quer durch Deutschland. Der erste mögliche Reisetag ist der 13. Juni, der letzte der 31. Dezember 2007.
Das Dauer-Spezial ist ab 29 Euro im Internet über www.bahn.de und an den DB Automaten erhältlich. In DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch beim DB Reiseservice kostet das Angebot 5 Euro mehr. Das Angebot kann frühestens drei Monate und spätestens drei Tage vor dem Reisetag gebucht werden.
Die Tickets sind an einen feste Zugverbindung gebunden und erhältlich, solange der Vorrat reicht. In schwach ausgelasteten Zügen sind mehr Tickets im Angebot als zu den Hauptreisezeiten am Freitag oder am Sonntag. Insgesamt sind pro Monat 750.000 Fahrten verfügbar.
Wer zeitsparend über Nacht reisen möchte, kann das Dauer-Spezial mit dem entsprechenden Aufpreis für Sitz-, Liege-, oder Schlafwagen auch in den Zügen von DB Nachtzug und CityNightLine nutzen.
Mit der Einführung von Dauer-Spezial wird die Deutsche Bahn das Angebot Surf&Rail, das nur über bahn.de erhältlich ist, nicht mehr anbieten.
Wie auch bei anderen Sonderangeboten, mit denen man als Verbraucher konfrontiert wird, gilt hier: Preise und Alternativen vergleichen lohnt sich! Weitere Reisen mit Familien und Gruppen können mit Sparpreisen oft günstiger sein als mehrere Dauer-Spezial-Fahrkarten. Für Fahrten bis 300 km lohnen sich oft auch die Länder-Tickets bzw. das Schönes-Wochenende-Ticket, mit dem jeweils bis zu 5 Personen einen Tag lang unbegrenzt weit und oft gemeinsam reisen können. Einige Länder-Tickets gibt es darüberhinaus auch für Alleinreisende.

Ebenfalls zum 10. Juni vereinfacht die DB die Berechnung des Normalpreises im Fernverkehr und macht ihr Angebot dadurch transparenter. Die Zahl unterschiedlicher Preise für die Fahrt zwischen zwei Orten wird deutlich reduziert und die Fahrkarten werden für die Kunden flexibler nutzbar. Das durchschnittliche Preisniveau ändert sich nicht. Die Bahn kommt mit der Vereinfachung Forderungen von Fahrgastverbänden entgegen.

Dienstag, 29. Mai 2007

G8-Außenminister-Treffen in Potsdam - Behinderungen im Verkehr am 30. Mai 2007

Am 30. Mai findet in Potsdam das G8-Außenministertreffen statt. Anlässlich dieses Treffens wird es voraussichtlich in der Zeit von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr und in der Zeit von 15.30 bis 18.30 Uhr besonders in den Bereichen Potsdam-West, Potsdam-Nord und in der Nauener Vorstadt zu Verkehrseinschränkungen kommen.
Da außerdem ab 16.30 Uhr in der Potsdamer Innenstadt eine Versammlung mit anschließendem Aufzug stattfindet, wird es insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden in der gesamten Innenstadt zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Die Polizei empfiehlt die angegebenen Stadtteile in den genannten Zeiträumen weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
Bitte beachten Sie, dass es in diesen Zeiträumen bei Tram und Bus zu Verspätungen und Fahrtausfällen auf Teilstrecken kommen kann.
Über die aktuelle Lage informieren die dynamischen Anzeigetafeln an den Haltestellen und die Hotline der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH unter 0331 - 66 14 275.

Montag, 21. Mai 2007

Fahrplan-Anpassungen im Bahn-Regionalverkehr ab 10. Juni 2007

Nicht nur bei der Berliner S-Bahn, sondern auch im Bahn-Regionalverkehr, werden zum 10. Juni auf einigen Linien die Fahrpläne angepasst. Dazu hat der VBB eine Meldung im Internet veröffentlicht.
Änderungen gibt es auf den Linien RE4, RE5, RB10, RB12, RB14, RB22 und RB33.
Details entnehmen Sie bitte der Homepage des VBB.

Sonntag, 13. Mai 2007

Änderungen bei der Berliner S-Bahn ab 10. Juni 2007

Zum 10. Juni 2007 gibt es einige durchaus nicht unerhebliche Änderungen im Fahrplan einiger S-Bahn-Linien in Berlin und Umland.
Die S3 fährt erstens in anderen Fahrzeiten als bislang, um im Ostbahnhof künftig Anschluss zur S75 bzw. S9 herzustellen, statt zur zeitweise stark belasteten S7. Zweitens wird künftig täglich bis Mitternacht zwischen Ostbahnhof und Friedrichshagen alle 10 Minuten gefahren.
Ebenso fährt die S5 abends etwas länger oft, und zwar zwischen Mahlsdorf und Charlottenburg neu alle 10 Minuten bis gegen 20.30 Uhr.
Auf der S8 muss wegen der Kürzung der Regionalisierungsmittel der Verkehr zwischen Birkenwerder und Hohen Neuendorf leider eingestellt werden, hier fährt jedoch nach wie vor die S1. Außerdem fährt sie zwischen Hohen Neuendorf und Blankenburg täglich ab 21.30 Uhr bis Betriebsschluss und in den frühen Morgenstunden am Wochenende nur noch alle 60 statt wie bisher alle 40 Minuten.
Und: Auf der S85 fahren die aus Waidmannslust kommenden Züge eine Stunde länger nach Grünau und erst ab zirka 10 Uhr bis Schöneweide.

RB33 fährt endlich wieder durchgehend

Ab 10. Juni 2007 fahren die Dieseltriebwagen auf der Linie RB33 nach anderthalbjähriger Unterbrechung wieder durchgehend zwischen Berlin-Wannsee, Beelitz Stadt, Treuenbrietzen und Jüterbog. Die Strecke war saniert worden. Doch leider gab es Verzögerungen beim Bau an bestimmten Abschnitten, so dass zum 10. Dezember 2006 ein Notfahrplan eingerichtet werden musste, der bis zum 9. Juni 2007 gilt.
Ab 10. Juni 2007 sieht der RB33-Fahrplan so aus, wie in den Fahrplanbüchern von VBB und DB sowie an den Fahrplanaushängen auf den Bahnhöfen bereits veröffentlicht:
- täglich von ca. 5 Uhr bis 22 Uhr alle 2 Stunden zwischen Berlin-Wannsee und Jüterbog
- Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 18 Uhr wird zwischen Berlin und Beelitz Stadt ein 60-Minuten-Takt angeboten
- alle Züge vor 12 Uhr in Richtung Beelitz / Jüterbog sowie alle Züge nach 12 Uhr in Richtung Berlin halten nicht in Potsdam Medienstadt Babelsberg, Potsdam-Rehbrücke und Wilhelmshorst
- in Berlin-Wannsee wird der RE1 in beiden Richtungen erreicht
- in Jüterbog wird der RE5 in/aus Richtung Berlin erreicht
- der Ersatzverkehr mit Bussen im Rahmen des Notfahrplans zwischen Beelitz-Heilstätten und Beelitz Stadt entfällt

Die Triebwagen dürfen ab 10. Juni 2007 zwischen Beelitz und Jüterbog dann auch 100 km/h schnell fahren. Zum Dezember 2007 ist geplant, wieder alle Fahrten der RB33 an allen Bahnhöfen halten zu lassen. Dies ist dieses Jahr u.a. wegen der Fahrplangestaltung von RE1 und RE5 nicht möglich gewesen und führte bei den (potentiellen) Fahrgästen zu einer massiven Unzufriedenheit, die durch den lange gültigen Baufahrplan verstärkt wurde. Die RB33 dürfte durch diese Aktion mindestens das Vertrauen vieler Fahrgäste entlang der Strecke verloren haben, wenn nicht sogar die Fahrgäste selbst.

Montag, 30. April 2007

Günstiger fahren mit dem neuen Handyticket in Ostsachsen

Ab sofort bieten die Verkehrsverbünde Oberelbe (VVO) und Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) ein Handyticket an. Mit einer speziellen Software (aus dem Internet downzuloaden) oder im Internet bzw. an einer Telefonhotline wird das Ticket bestellt und man erhält es z. B. als SMS aufs Handy. Im ZVON sind solche Tickets als Tageskarten z.B. auch billiger als die bisherigen "Papierfahrkarten". Wer also einen Ausflug ins Oberlausitzer Bergland oder Zittauer Gebirge unternehmen möchte, spart beim Kauf einer Tageskarte für das ZVON-Gesamtnetz (10,00 € für eine Person) einen Euro und bei einer Gruppentageskarte (20,00 € für bis zu 5 Personen) zwei Euro. Rechnet man das gegen die aufzuwendenden Handygebühren (Ticketkauf per Handy), kommt man in der Regel immernoch günstiger weg als mit einem "Papierfahrschein".

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf den speziellen Handyticketseiten:
http://www.zvonhandyticket.de/
http://www.vvo-handyticket.de/
Ein Testbericht des Handytickets ist bei http://www.nahverkehr-ostsachsen.de/ bereits in Arbeit.

Fahrgäste sehen ihre BVG in Europa an der Spitze

Laut der internationalen Kundenzufriedenheitsmessung BEST erreicht die BVG im Jahr 2007 jeweils den 1. Platz bei den Kriterien Zuverlässigkeit, Verkehrsangebot, Komfort und Informationen. Auch bei den anderen Kriterien konnte die BVG zulegen und belegt nur knapp hinter dem Spitzenreiter sehr gute 2. und 3. Plätze.
Berlin und die Berliner Verkehrsbetriebe haben sich bei der Befragung positiv entwickelt. Die BVG hat sich im Kundenansehen gegenüber den Untersuchungen der vergangenen Jahre bei allen Kriterien deutlich steigern können.
Die BEST-Studie (Benchmarking in European Service of Public Transport) ist ein jährlicher Vergleich von Kundenbefragungen verschiedener Städte in Europa. Im Jahr 2007 haben Berlin, Stockholm, Oslo, Helsinki, Kopenhagen, Wien und Prag teilgenommen. Der Zweck des Benchmark ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, um den ÖPNV kundenorientierter, wettbewerbsfähiger und kosteneffizienter zu gestalten.
Dabei werden sowohl Nutzer als auch Nicht-Nutzer des ÖPNV interviewt. Auf der Grundlage einheitlicher Fragebögen werden folgende Schwerpunkte für den Öffentlichen Personennahverkehr betrachtet:
- Gesamtzufriedenheit
- Verkehrsangebot
- Zuverlässigkeit
- Sicherheit
- Komfort
- Mitarbeiterverhalten
- Information
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Soziales Image
- Loyalität

Die BVG nimmt seit dem Jahr 2005 an dieser internationalen Kundenzufriedenheitsmessung teil. BEST wurde auf Initiative der Stockholmer Verkehrsverwaltung im Jahr 2000 gegründet.

Mittwoch, 11. April 2007

Ab 16. April mit der NEB nach Zehlendorf

Am 16. April 2007 nimmt die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) den vor zehn Jahren unterbrochenen Zugverkehr zwischen Wensickendorf und Zehlendorf auf eigene Rechnung, d.h. ohne finanzielle Unterstützung des Landes Brandenburg, probeweise wieder auf. Statt wie bisher in Wensickendorf zu enden, verkehren wochentags morgens und nachmittags jeweils vier Züge der Linie NE27 von Berlin-Karow bis Zehlendorf (Oberhavel) und zurück. Am Wochenende fährt die NE27 nach wie vor ab Wensickendorf direkt bis vor den Eingang des Oberhavel Bauernmarkts in Schmachtenhagen.
Ob der Probebetrieb nach dem 13. Juli 2007 verlängert wird und ob der Verkehr auf der restlichen Bahnstrecke nach Liebenwalde (ca. 4.500 Einwohner) in absehbarer Zeit wieder aufgenommen wird, ist derzeit noch nicht prognostizierbar.
Den neuen Fahrplan der Linie NE27 finden Sie in der VBB-Fahrinfo oder unter www.neb.de.
Übrigens: Für nur 80 Cent bringt Ihnen der Kundenbetreuer einen heißen Becher Kaffee (0,2 l) direkt an den Platz.

Donnerstag, 29. März 2007

Ab 4. April wieder für 29 Euro durch Deutschland

Kaum ist die Gültigkeit des "Tchibo-Tickets" (2 beliebige innerdeutsche Fahrten für 58 Euro, Eintrag von Start- und Zielbahnhof in ein spezielles Blanko-Ticket-Formular) am 4. April verstrichen, schon gibt es bei der Deutschen Bahn die nächste Möglichkeit, für 29 Euro eine beliebig weite Fahrt durch die Bundesrepublik zu unternehmen - der Name des Angebots: "Frühling-Spezial".
Das Ticket ist für die 2. Klasse erhältlich. Nach Österreich, Dänemark, Tschechien, in die Benelux-Länder und in die Schweiz gibt es Fahrkarten bereits ab 39 Euro. Am 1. April startet der Vorverkauf. Der erste mögliche Reisetag ist der 4. April, der letzte der 15. Mai. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Die Fahrkarten sind an eine Zugverbindung im DB-Fernverkehr fest gebunden und werden verkauft, solange der Vorrat reicht. In schwach ausgelasteten Zügen sind mehr Tickets im Angebot als zu den Hauptreisezeiten am Freitag oder am Sonntag.
Das Ticket ist ab 29 Euro an den DB Automaten sowie im Internet unter www.bahn.de erhältlich. In den DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch beim DB Reiseservice über die Rufnummer 11861 kostet das Frühlings-Spezial fünf Euro mehr. Mit einem Aufpreis für einen Platz im Sitz-, Liege- oder Schlafwagen gilt das Angebot auch in den Zügen von DB Nachtzug und CityNightLine.
ÖPNV online empfiehlt auch bei diesem Sonderangebot wieder, mit anderen Sparangebot zu vergleichen. Genannt seien hier die Nahverkehrs-Gruppentagesangebote "Schönes-Wochenende-Ticket" (bis 5 Personen, 1 Tag Samstag oder Sonntag bundesweit Nahverkehrszüge nutzen, 33 Euro) oder die Länder-Tickets, wie das "Brandenburg-Berlin-Ticket" zu 26 Euro. Auch die Sparpreise können eine Alternative sein, z.B. Berlin <> Bremen für 2 Erwachsene (ohne BahnCard) für ca. 107 Euro mit dem Sparpreis 50 - 4 Frühling-Spezial-Tickets würden 116 Euro kosten.

Am Bahnhof Chorin wird aufgeräumt

Der Verein zur Erhaltung des Bahnhofs Chorin (ehem.: Chorin Kloster) hat am Samstag einen Frühjahrsputz auf dem Vorplatz durchgeführt. Die freiwilligen Helfer schafften Ordnung am Wartehäuschen und beseitigten Müll und Dreck, so dass sich die Station wieder aufgeräumt präsentiert. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, den Bahnhof und die stillgelegten Gebäude vor dem Verfall zu retten. Geplant ist die Sanierung des alten Bahnhofs und die Neugestaltung des Umfeldes mit genügend Parkmöglichkeiten für Pendler. Durch die Maßnahmen erhoffen sich die Vereinsmitglieder neue Impulse für den Ort Chorin und den Tourismus.

Mittwoch, 21. März 2007

Umstellung der Uhren auf Sommerzeit

Bitte beachten Sie, dass am Sonntag, 25. März 2007, morgens um 2.00 Uhr in Deutschland alle Uhren auf die Mitteleuropäische Sommerzeit um eine Stunde vor gestellt werden (müssen). Das funktioniert bei Funkuhren und den meisten PC-Uhren von allein. Aber Ihre Armbanduhr müssen Sie schon selbst auf die neue Zeit umstellen, damit Sie am Montagmorgen nicht zu spät beim Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Vorlesung erscheinen.
Die Bahnen und Busse, die in der Nacht vom Samstag auf Sonntag während der Umstellung unterwegs sind, halten an allen Stationen vor 2.00 Uhr zur im Fahrplan veröffentlichten Zeit, kommen aber im weiteren Fahrtverlauf nach 2.00 Uhr sozusagen um eine Stunde später an (da die Uhren ja ab diesem Zeitpunkt eine Stunde später anzeigen).
Bei im Takt verkehrenden Nachtlinien, wie etwa in Berlin oder Potsdam, entfallen die Fahrten zwischen 2 und 3 Uhr (ohne dass eine Angebotslücke entsteht).
Im Herbst wird die Stunde bei der Umstellung auf die Winterzeit wieder "zurückgegeben", dann gibt es - wenn man es quantitativ betrachtet - um eine Stunde längeren Nachtverkehr.

Sonntag, 18. März 2007

VBB startete innovativen Handy-Fahrplan

"VBB Fahrinfo Handy" - so heißt ein neuer praktischer Wegbegleiter aus dem Hause VBB, der auf dem Handy alle Fahrverbindungen von A nach B anzeigt. Bislang gab es nur die Fahrinfo-Auskunft für wap-fähige Handys, bei der man sich mit dem Handys ins mobile Internet verbinden musste. Dies ist jedoch immer mit Kosten verbunden, die sich mit häufiger Nutzung summieren; außerdem muss man dazu "Netz haben", um online gehen zu können - doch gerade auf den ländlichen Gebieten oder auf unterirdischen Wegen oder in abgeschirmten Räumen ist dies nicht immer gegeben.
Darum "VBB Fahrinfo Handy": Mit diesem kostenlosen Programm für Java-fähige Handys (mit dieser Funktion sind nahezu alle neu erschienenen Geräte ausgestattet) kann man vom PC oder Laptop Fahrverbindungen für eine Strecke von A nach B entweder per Datenkabel oder Infrarot bzw. Bluetooth aufs Handy laden und von unterwegs jederzeit kostenlos abrufen. Oder man geht damit unterwegs per Handy online und lädt sich die Bahn- und Busverbindungen aufs Gerät laden.
Somit bietet der VBB nun auch eine kostenlose Möglichkeit an, aktuelle Fahrpläne aufs Handy zu holen und ständig unterwegs abrufen zu können.
Weitere Infos dazu, Tipps zur Bedienung und Downloadmöglichkeit unter http://www.vbbonline.de/fahrinfo-handy.

Neue Fahrpreise im VBB-Gebiet ab 1. April 2007

Kein Aprilscherz: Ab 1. April 2007 gelten für Fahrten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) neue Fahrpreise. Neben Preiserhöhungen für Fahrten vor allem im Flächentarif außerhalb der ABC-Tarifgebiete und konstant gebliebenen Preisen für mehrere Tickets u.a. im Tarifgebiet Berlin ABC wird es erstmals seit der Einführung des VBB-Verbundtarifs am 01.04.1999 eine Tageskarte für das Gesamtnetz geben - zum Preis von 19 Euro kann eine Person montags bis freitags ab 9 Uhr und am Wochenende bzw. an Feiertagen einen Tag lang bis 3 Uhr des nächsten Morgens alle Nahverkehrsmittel in Berlin und Brandenburg nutzen. Damit wird das Angebot "Brandenburg-Berlin-Ticket" (für max. 5 Personen, gleiche zeitliche Gültigkeit) um ein adäquates Ticket für Alleinfahrende ergänzt. Auch bei der Fahrradmitnahme gelten neue Ticketangebote sowie neue Preise für bestehende Angebote.
Der VBB ist einer der großen und namhaften Verkehrsverbünde, der - im Vergleich zu anderen deutschen Verkehrsverbünden - zum Einen die Preise eher nur geringfügig anhebt und zum Anderen die Tarifanpassung erst recht spät durchführt. Viele andere Verbünde hoben die Ticketpreise schon im Herbst 2006 u.a. aufgrund gestiegener Preise für Energie und Kraftstoff und geringer Zuschüsse an. Die letzte Tarifanpassung erfolgte für Fahrten in Berlin und Brandenburg zum 01.08.2005.
Mehr zu den neuen Angeboten und Preisen unter www.vbbonline.de.

ODEG übernimmt Bahnverkehr in der Lausitz

Aus Veröffentlichungen der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) auf www.odeg.de geht hervor, dass das Unternehmen ab Dezember 2008 für zehn Jahre den Personenverkehr auf den Lausitzer Bahnlinien 46 (Cottbus <> Forst), 64 (Hoyerswerda <> Görlitz), 65 (Cottbus <> Görlitz <> Zittau) sowie 61 (Verstärkerfahrten Görlitz <> Bischofswerda) übernimmt. Damit löst die ODEG die bisherigen Betreiber, DB und Veolia Verkehr (ehem. Connex), ab.
Zum Einsatz sollen moderne Fahrzeuge sowie bei jeder Fahrt ein Kundenbetreuer kommen.

Sonntag, 11. Februar 2007

Presseinfo von DB & VBB: Seit Tunnel-Eröffnung mehr Fahrgäste in den RE-Zügen

Die Deutsche Bahn AG und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ziehen eine positive Bilanz der Fahrgastentwicklung im Regionalverkehr seit Öffnung des Nord-Süd-Tunnels. So auch lauten die weiteren Angaben aus der gemeinsamen Presseinformation.
In den Zügen der RE-Linien RE3, RE4 und RE5, die nun durch den Berliner Tunnel fahren, sitzen seit 28. Mai 2006 teils erheblich mehr Fahrgäste als bislang, als die Züge noch über die als Berliner "Stadtbahn" bezeichnete Strecke zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof fuhren:
Zwischen Berlin und Eberswalde bzw. Ludwigsfelde führen nun um 30% mehr Leute mit der Bahn, ebenso zwischen Löwenberg (Mark) und Fürstenberg (Havel). Sogar um 40% seien die Züge zwischen Eberswalde und Angermünde durch zusätzliche Fahrgäste voller. Auch auf den restlichen Strecken zwischen Berlin und dem Umland säßen um 5 bis 20% mehr Leute in den Doppelstockzügen.
Aber auch weitere interessante Angaben lassen sich aus den veröffentlichten Angaben ziehen: Der Potsdamer Hauptbahnhof ist mit 16.000 Ein- und Aussteigern (Mo-Fr, nur Regionalverkehr) nur knapp dem neuen Berliner Hauptbahnhof mit 17.000 Ein- und Aussteigern unterlegen. Dies sind auch die beiden am stärksten genutzten Stationen. Erst danach kommt der "Bahnhof Zoo" mit 13.000 Fahrgästen, Spandau (12.000) und Ostbahnhof (10.000).
Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier nachlesen. Dazu gehört auch eine weitere PDF-Datei mit ergänzenden Angaben.

Fahrgastzählung und -befragung im VBB-Gebiet

Vom 12. Februar bis 12. Oktober 2007 kann es vorkommen, dass Sie in der Bahn oder im Bus von einer Dame oder einem Herr mit Stift und Formularblock in der Hand gefragt werden, woher Sie kommen und wohin Sie fahren werden. Diese Damen und Herren führen im Auftrag des jeweiligen Verkehrsunternehmens im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine so genannte Verkehrserhebung durch. Diese soll helfen, die Fahrgewohnheiten und -wege der Befragten - stellvertretend für alle Fahrgäste in Berlin und Brandenburg - herauszubekommen und entsprechend der Wünsche und Anforderungen der Nutzer künftig ein ansprechende(re)s Angebot zu entwickeln.
Die Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym und dauert laut einer Presseinformation des VBB nur etwa zwei Minuten.

Sonntag, 4. Februar 2007

Neuer Halt bei der Prignitzer Eisenbahn

Seit dem 1. Februar 2007 hält die Prignitzer Eisenbahn mit den Zügen der Linie PE74 (Meyenburg <> Pritzwalk) im Ort Falkenhagen am neuen Haltepunkt "Falkenhagen Gewerbepark Prignitz". Der neue Halt wurde aus Eigenmitteln errichtet und ist laut PEG-Angaben näher zum Ort Falkenhagen sowie zum namensgebenden Gewerbepark gelegen als der alte von der DB Station & Service betriebene Bahnhof "Falkenhagen (Prignitz)", der dafür nun nicht mehr bedient wird.
Mehr dazu auf der Homepage der Prignitzer Eisenbahn GmbH.

Neue Jobangebote beim VBB

Wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auf seiner Internetseite bekannt gibt, werden in Deutschlands flächenmäßig größtem Verkehrsverbund derzeit gleich mehrere Arbeitsplätze vergeben. Für folgende Aufgabenfelder sucht der Verbund Personal:
- 2x Auszubildende für den Beruf Kaufmann/-frau für Verkehrsservice
- 1x Mitarbeiter/in Verkehrswirtschaft SPNV
- 1x Mitarbeiter/in Verkehrserhebung/Einnahmenaufteilung

Weiteres zu den Bewerbungsformalitäten und -fristen sowie genaue Tätigkeitsbeschreibungen finden Sie hier.

Freizeitkarte "Schlösser und Herrenhäuser in Brandenburg" erschienen

Seit wenigen Tagen ist eine neue Falt-Freizeitkarte erhältlich, auf der mehr als 200 denkmalgeschützte Schlösser, Herren- und Gutshäuser verzeichnet sind. Im Hintergrund ist das gesamte Bahn- und Busnetz Berlins und Brandenburgs (Stand: Dezember 2006) eingetragen.
Die wichtigsten historischen und touristischen Informationen sind auf der Rückseite zusammengestellt.
Herausgeber der Karte ist der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in fachlicher Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum. Erhältlich ist diese Karte zum Preis von 7,90 Euro u.a. beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), entweder zum Selbstabholen oder zur bequemen Haus-zu-Haus-Lieferung (zzgl. Portokosten).
Mehr dazu auf der Internetseite des VBB.

NEU: Blog statt News-Seite

Lieber Besucher von ÖPNV online Berlin/Brandenburg,

ab sofort finden Sie Neuigkeiten zum Nahverkehr in Berlin und Brandenburg über diese Blog-Seite.
Neu ist dabei, dass die Autoren (derzeit: der Autor) von ÖPNV online von überall neue Beiträge erstellen kann, also auch mal von unterwegs wichtiges online stellen kann. Das macht die Handhabung der einstigen News-Seite wesentlich einfacher.
Aber auch Sie haben Vorteile: Als registrierter Leser können Sie Kommentare zu den Beiträgen schreiben. Was aber noch viel interessanter ist: Sie können jeden Beitrag bequem über ein online-Formular an Ihre Freunde schicken, diese erhalten dann den Link zum jeweiligen Beitrag per E-Mail.
Und natürlich werden alte Beiträge nun archiviert und können über das Archiv (rechts im Bild) leicht wiedergefunden werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Kommentieren und Weitermailen und wünschen - nach wie vor - eine gute Fahrt durch Berlin und Brandenburg!

Für 29 Euro von Berlin nach Hamburg ... und zurück!

Mit einem weiteren Sparticket wirbt die Deutsche Bahn: Eine Hin- und Rückfahrt zwischen Berlin und Hamburg im InterCity oder EuroCity in der 2. Klasse zum Preis von 29 Euro. Das Angebot gilt seit 1. November 2006 und läuft noch bis 31. März 2007. Zu beachten: Spätestens drei Tage vor der Reise auf bestimmte Zugverbindungen festlegen. Und: Die "Hamburg-Spezial"-Tickets gibt es nur, so lange der Vorrat reicht. Wer also an den Hauptreisetagen, also freitags, sonn- und montags sowie an den Adventssamstagen und zur Weihnachtszeit verreisen möchte, sollte sich schnellstmöglich seine Tickets sichern. Auch hier gilt: Vergleichen mit anderen Angeboten lohnt sich, denn in kleineren (bis 5 Personen) oder größeren Gruppen (ab 6 Personen) sind Sparpreis-Tickets in der Regel günstiger. Näheres auf einer Sonderseite der Deutschen Bahn .

VBB lässt barrierefreie Fahrplanauskunft testen

Der VBB erhielt im September 2005 den Zuschlag für ein neues Forschungsvorhaben, das jedem Fahrgast direkt zu Gute kommt.
Das Projekt "Barrierefreie Information zur Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel für mobilitätseingeschränkte Menschen", kurz BAIM, ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt worden. Der VBB wird im Rahmen des Projekts die VBB-Fahrinfo mit einem barrierefreien Routing ausstatten, das ab 2007 für das VBB-Gebiet zur Verfügung stehen soll. Des Weiteren wird ein automatisches Sprachdialogsystem via Telefon eingerichtet, über das VBB-weite Fahrplanauskünfte mit barrierefreier Routenberechnung möglich sind. Weitere Informationen zum Projekt BAIM unter www.baim-info.de .
Wer die neue barrierefreie Fahrplanauskunft des VBB im Internet und Telefon testen möchte, kann diese Testversionen unter www.vbbonline.de/baim erreicht werden. Dort befinden sich zu den Auskunftssystemen auch online-Fragebögen, die den Verbund in ausgefülltem Zustand bei der weiteren Arbeit am Projekt BAIM unterstützen.

Ab 01.01.2007 neue Preise für beliebte Bahn-Angebote

Am 1. Januar 2007 wird offiziell vieles teurer. Künftig wird auf die Dinge des mehr oder weniger täglichen Gebrauchs 19 statt 16 Prozent Mehrwertsteuer erhoben. Das macht auch nicht vor den Ticket-Angeboten der Deutschen Bahn Halt. Die beliebten Länder-Tickets (z.B. Brandenburg-Berlin-Ticket) werden in der Regel um zwei und das Schönes-Wochenende-Ticket sogar um drei Euro teurer. Das Schönes-Wochenende-Ticket kostet somit 33,00 €, wenn man es am Fahrkartenautomat oder unter www.bahn.de kauft. Das Brandenburg-Berlin-Ticket ist ab 26,00 € zu haben und wird somit in mehrerlei Hinsicht teuer, denn erst zum 10.12.2006 ist es wegen der drastisch verringerten Menge von Bundesgeldern für die Finanzierung des Bahnverkehrs zu gravierenden Angebotskürzungen im Berlin-Brandenburger Schienen-Nahverkehr gekommen - und somit erlitt das Ticket einen Wertverfall bzgl. des nutzbaren Angebots. Beim "Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht" werden zwei Angaben vertauscht: Es kostet nun 19 statt 18 Euro, kann aber dafür schon ab 18 statt 19 Uhr genutzt werden (weiterhin bis 6 Uhr des nächsten Morgens).

Spartipp: Wenn Sie jetzt schon wissen, für welche konkreten Tage im Jahr 2007 Sie ein Länder-Ticket oder Schönes-Wochenende-Ticket kaufen möchten, bezahlen Sie noch den alten, niedrigeren Preis, wenn Sie bis spätestens 31.12.2006 "zuschlagen", denn erst am 01.01.2007 treten die neuen Preise der Deutschen Bahn AG in Kraft. Teurer werden dann übrigens auch die (Kilometer-)Normalpreise (und folglich auch die Sparpreise), ICE-Sprinter-Aufpreise und teilweise auch Fahrradkarten und Sitzplatzreservierungen. Hinweis: Erst einmal gekaufte Länder- und Schönes-Wochenende-Tickets können nicht umgetauscht oder erstattet werden! Da hilft nur der private Weiterverkauf an Bekannte oder über online-Auktionsportale.

Die VBB-Verbundfahrausweise bleiben jedoch zunächst im Preis konstant. Erst zum 1. April 2007 wird es eine "Anpassung" der Preise geben. Siehe dazu auch eine VBB-Pressemitteilung .

Mit der Bahn wieder bundesweit ab 29 Euro unterwegs

Das neue Jahr beginnt schon am 10. Tag mit einer neuen Billig-Ticket-Aktion der Deutschen Bahn, und zwar dem "Winter-Spezial". Vom 10. Januar bis zum 28. Februar 2007 können Bahnkunden wieder ab 29 Euro beliebig weite Fahrten innerhalb Deutschlands unternehmen. Nach Österreich, Dänemark, Tschechien, in die Benelux-Länder und die Schweiz kosten die Fahrkarten ab 39 Euro.

800.000 Fahrten werden angeboten. Sie gelten für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse und werden verkauft, solange der Vorrat reicht. Die Fahrkarten sind an einen festen Zug gebunden und können bis drei Tage vor Antritt der Reise gebucht werden.

Das Winter-Spezial ist erhältlich an DB Automaten und auf www.bahn.de . Beim Kauf des "Winter-Spezial"-Tickets direkt nach persönlicher Beratung in den DB Reisezentren, DB Agenturen oder telefonisch über den DB Reiseservice 11861 (3 Cent pro Sekunde, ab Weiterleitung zum DB Reise Service 39 Cent pro angefangene Minute, inkl. USt., aus Festnetz DT AG) kostet das Angebot fünf Euro mehr. Der erste mögliche Reisetag ist der 13. Januar, der letzte Reisetag ist der 28. Februar 2007.

Mit den entsprechenden Aufpreisen können auch die Züge von DB Nachtzug und CityNightLine genutzt werden. In Kombination mit dem Winter-Spezial kostet der Ruhesessel bei CityNightLine nur 3,50 Euro anstatt zehn Euro.

Nach Aussage der Deutschen Bahn AG wurden im Jahr 2006 insgesamt rund 1,7 Millionen Fahrten mit den Spezial-Angeboten der Bahn unternommen. Mit diesen Angeboten gewinnt die Bahn neue Kunden – rund 40 Prozent sagen, dass sie ohne dieses Angebot nicht mit der Bahn gefahren wären.

Bei so viel zufriedenen Kunden bleibt es trotzdem allen Schnäppchenjägern nicht erspart, die Preise auch anderer Bahn-Angebote zu vergleichen: Mit Sparpreisen ist man auf kürzeren Strecken oder bei der gemeinsamen Fahrt mit mehreren Leuten und Sparpreis-Nutzung oft günstiger unterwegs. Auch die Ländertickets und das Schönes-Wochenende-Ticket bieten günstige, flexible Einzel- und Gruppenausflugsmöglichkeiten, aber auch für Alleinreisende.

ÖPNV online empfiehlt: Lassen Sie sich in einer DB-Fahrkartenverkaufsstelle (Reisezentrum in größeren Bahnhöfen, DB ServiceStores an kleineren und mittleren Bahnhöfen, private Fahrkartenagenturen in Bahnhöfen oder im Ort über die Angebote für Ihre Reisewünsche beraten.

Nochmals RE33-Fahrplan geändert

Wie bereits bekannt wurde, konnte der ursprünglich von der Deutschen Bahn vorgesehene Fahrplan für die Bahnlinie RB33 (Jüterbog - Beelitz Stadt - Berlin-Wannsee), die man eigentlich als "RE33" bezeichnen müsste, da sie ja nicht immer an jedem Bahnhof auf der Strecke hält, nicht so durchgeführt werden, da diverse Modernisierungsarbeiten an der im Jahr 2006 gesperrten Strecke offenbar noch nicht abgeschlossen sind, die aber Voraussetzung sind, um den vorgesehenen Fahrplan fahren zu können. Dazu trat bereits am 10. Dezember 2006 ein Notfahrplan in Kraft. Seit dem 2. Januar 2007 gilt ein nochmals veränderter Fahrplan, der als Provisorium (hoffentlich) bis zur Mängelbeseitigung dienen soll.

Neu ist: Die RB33 entfällt zwischen Michendorf und Beelitz Stadt. Statt dessen fahren zwischen Beelitz-Heilstätten und Beelitz Stadt Busse im Ersatzverkehr (montags bis freitags tagsüber stündlich, sonst zweistündlich). Diese haben in Beelitz-Heilstätten Anschluss vom/zum RE7 aus/nach Berlin und in Beelitz Stadt Anschluss aus/in Richtung Jüterbog. Wer also beispielsweise von Jüterbog oder Treuenbrietzen nach Potsdam-Rehbrücke oder Berlin-Wannsee fahren möchte, muss 2x umsteigen (in Beelitz Stadt in den Bus, in Beelitz-Heilstätten in den überall haltenden RE7).

Unverändert ist: Die Fahrzeiten zwischen Jüterbog und Beelitz Stadt sowie zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee bleiben nahezu unverändert. Außerdem wird zur Erhöhung der Pünktlichkeit der Linie in Buchholz (Zauche) und Elsholz nur "bei Bedarf" gehalten. Und: In Potsdam Medienstadt Babelsberg, Potsdam-Rehbrücke und Wilhelmshorst wird weiterhin zeitweise ohne Halt durchgefahren.

ÖPNV empfiehlt, für Fahrten zwischen Potsdam und Michendorf bzw. Beelitz auch die Buslinien 608 und 643 zu nutzen. Diese fahren in Potsdam vom Hauptbahnhof ab und halten in Michendorf am Bahnhof und in Beelitz (nur Bus 643) im Zentrum und nahe dem Bahnhof Stadt sowie in Wilhelmshorst ebenfalls im Ortszentrum.

Der veränderte Fahrplan liegt in den Infoboxen in den Zügen der RB33 aus, außerdem sind die Fahrplandaten in den Auskunftssystemen von DB und VBB enthalten.