Montag, 30. April 2007

Günstiger fahren mit dem neuen Handyticket in Ostsachsen

Ab sofort bieten die Verkehrsverbünde Oberelbe (VVO) und Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) ein Handyticket an. Mit einer speziellen Software (aus dem Internet downzuloaden) oder im Internet bzw. an einer Telefonhotline wird das Ticket bestellt und man erhält es z. B. als SMS aufs Handy. Im ZVON sind solche Tickets als Tageskarten z.B. auch billiger als die bisherigen "Papierfahrkarten". Wer also einen Ausflug ins Oberlausitzer Bergland oder Zittauer Gebirge unternehmen möchte, spart beim Kauf einer Tageskarte für das ZVON-Gesamtnetz (10,00 € für eine Person) einen Euro und bei einer Gruppentageskarte (20,00 € für bis zu 5 Personen) zwei Euro. Rechnet man das gegen die aufzuwendenden Handygebühren (Ticketkauf per Handy), kommt man in der Regel immernoch günstiger weg als mit einem "Papierfahrschein".

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf den speziellen Handyticketseiten:
http://www.zvonhandyticket.de/
http://www.vvo-handyticket.de/
Ein Testbericht des Handytickets ist bei http://www.nahverkehr-ostsachsen.de/ bereits in Arbeit.

Fahrgäste sehen ihre BVG in Europa an der Spitze

Laut der internationalen Kundenzufriedenheitsmessung BEST erreicht die BVG im Jahr 2007 jeweils den 1. Platz bei den Kriterien Zuverlässigkeit, Verkehrsangebot, Komfort und Informationen. Auch bei den anderen Kriterien konnte die BVG zulegen und belegt nur knapp hinter dem Spitzenreiter sehr gute 2. und 3. Plätze.
Berlin und die Berliner Verkehrsbetriebe haben sich bei der Befragung positiv entwickelt. Die BVG hat sich im Kundenansehen gegenüber den Untersuchungen der vergangenen Jahre bei allen Kriterien deutlich steigern können.
Die BEST-Studie (Benchmarking in European Service of Public Transport) ist ein jährlicher Vergleich von Kundenbefragungen verschiedener Städte in Europa. Im Jahr 2007 haben Berlin, Stockholm, Oslo, Helsinki, Kopenhagen, Wien und Prag teilgenommen. Der Zweck des Benchmark ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, um den ÖPNV kundenorientierter, wettbewerbsfähiger und kosteneffizienter zu gestalten.
Dabei werden sowohl Nutzer als auch Nicht-Nutzer des ÖPNV interviewt. Auf der Grundlage einheitlicher Fragebögen werden folgende Schwerpunkte für den Öffentlichen Personennahverkehr betrachtet:
- Gesamtzufriedenheit
- Verkehrsangebot
- Zuverlässigkeit
- Sicherheit
- Komfort
- Mitarbeiterverhalten
- Information
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Soziales Image
- Loyalität

Die BVG nimmt seit dem Jahr 2005 an dieser internationalen Kundenzufriedenheitsmessung teil. BEST wurde auf Initiative der Stockholmer Verkehrsverwaltung im Jahr 2000 gegründet.