Am Freitag, dem 11. Juli 2008 wurde bei der VBB-Qualitätsscout-Jahresveranstaltungen auch die Qualitätsbilanz des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg für das Jahr 2007 vorgestellt.
Demnach verschlechterte sich bei der S-Bahn Berlin GmbH die Pünktlichkeitsqoute von 96,2% auf nur noch 93,4%. im Bahn-Regionalverkehr waren 89,6% der Züge pünktlich - zwar 0,3% mehr als im Jahr 2006, aber immernoch nicht zufriedenstellend für VBB und Fahrgäste, so äußerte sich der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz. Mehr als jeder zehnte Zug hatte demnach mehr als 5 Minuten Verspätung. Das ist zwar nicht viel, aber für viele Fahrgäste endet die Reisekette nicht am Bahnhof, sondern sie steigen in Busse oder andere Bahnen um, um ihr Ziel erreichen zu können - und diese Anschlüsse konnten durch die Verspätungen nicht immer erreicht werden. Einen großen Beitrag zu diesen Quoten lieferten der monatelange Streik der Lokführer, der Sturm "Kyrill" und etliche unvorhergesehene Langsamfahrstellen, welche die Züge daran hinderten, nach Plan zu fahren.
Bei den Bahnhöfen konnte im Schnitt auch eine Verschlechterung vom Sicherheitsempfinden, der Sauberkeit und der Fahrgastinformation festgestellt werden. Auch durch den besonders starken Vandalismus in weiten Teilen des Landes, der auch an den Bahnhofseinrichtungen und -bauwerken nicht Halt macht, wurde diese Einschätzung geprägt.
Näheres zu den Ergebnissen der Bilanz unter www.vbbonline.de in einer Pressemitteilung.
Samstag, 12. Juli 2008
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