Freitag, 27. Juli 2007

Günstiger in Brandenburg unterwegs mit der "Hertha BSC BahnCard 25"

Die Kooperation der Deutschen Bahn AG mit dem Berliner Fußball-Bundesligaverein Hertha BSC macht sich mit einer neuen Aktion bemerkbar. Und diesmal profitieren nicht nur Fußballfans, sondern auch gelegentliche Nutzer des Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg!
Ab sofort und bis 15. September 2007 wird an allen DB-Verkaufsstellen die "Hertha BSC BahnCard 25" zum Preis von 29,00 Euro verkauft. Sie ist vom Grundsatz her eine vollwertige BahnCard 25 und gewährt Ermäßigungen von 25% auf den Normalpreis von DB-Fahrkarten, man kann sie mit den DB-Sparpreisen kombinieren und sie erlaubt auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) den Kauf von Einzelfahrausweisen und Tageskarten zum ermäßigten VBB-Tarif, also zum "Kindertarif" (außer innerhalb der ABC-Tarifbereiche und auch nicht innerhalb der Orte mit Stadtlinienverkehr).
Diese BahnCard gilt zunächst bis 31.12.2007, ihre Gültigkeit verlängert sich jedoch bei jedem Hertha-Auswärtssieg in der Hinrunde der Saison 2007/08 um jeweils einen Monat. Insgesamt finden in der Hinrunde acht Auswärtsspiele statt, somit kann sich die Gültigkeit der "Hertha BSC BahnCard 25" bis zum 31. August 2008 verlängern.
Zusätzlich zu dieser BahnCard gibt es noch Ermäßigungen im Hertha BSC-Fanshop sowie 4x vergünstigtes Speisen in der Bordgastronomie der DB-Fernzüge.

Allein der Kauf dieser BahnCard für Fahrten innerhalb des VBB-Gebiets macht sich schnell bezahlt: Von Berlin nach Cottbus zahlt man ermäßigt pro Fahrt nur noch 9,60 € (statt normal 12,80 €) und ein Tagesausflug ohne Begleitung von Berlin nach Szczecin (Stettin) vergünstigt sich von 33,00 € auf 24,80 €. Aber auch auf kürzeren Strecken spart man mit der BahnCard: Ein Tagesausflug beispielsweise von Berlin nach Müncheberg und Buckow in der Märkischen Schweiz kostet nur noch 9,40 € (statt 12,40 €).

Wer also sparen möchte, sollte am Ball bleiben und bis spätestens zum 15. September von der "Hertha BSC BahnCard 25" Gebrauch machen. Antragsformulare gibt's in allen DB-Verkaufsstellen, ein Passbild wird nicht benötigt.

Dienstag, 24. Juli 2007

Wochenend-Tipp: 180 Störche und Storchenfest in Rühstädt

Zum inzwischen 128. Storchenfest im 240 Einwohner "großen" Dorf Rühstädt in der Prignitz gibt es diesen Jahr am Fest-Wochenende 28.+29. Juli 2007 einen Sonderverkehr mit Bussen auf den Routen Karstädt - Perleberg - Bad Wilsnack - Rühstädt und Wittenberge - Rühstädt. Sie halten jeweils an allen Haltestellen auf den Strecken, einschließlich an den Bahnhöfen der genannten Städte (in Wittenberge nur am Busbahnhof [ZOB], der etwa 1,2 km vom Bahnhof entfernt ist).
Die Fahrpläne der Busse sind so gestaltet, dass am Bahnhof von Bad Wilsnack günstige Umsteigemöglichkeiten zwischen den RE4-Zügen aus Ludwigsfelde - Berlin und den Bussen möglich sind.
Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte der Internetseite der Verkehrsgesellschaft Prignitz. Die Zeiten dieser Busse sind leider nicht in der VBB-Fahrplanauskunft enthalten.
Es werden alle gültigen VBB-Tickets anerkannt. Wer noch kein Ticket hat und aus der Prignitz anreist, fährt zum VBB-Tarif zu erschwinglichen Preisen; für Familien und Gruppen ab 4 Personen gibt's die günstigen VBB-Gruppenkarten.
Wer von weiter her anreist, z. B. aus Berlin, dem sei die VBB-Tageskarte Gesamtnetz (19 Euro, für 1 Person) bzw. das Brandenburg-Berlin-Ticket (26 Euro, für bis zu 5 Personen oder Familien) empfohlen. Wer lieber mit dem Fahrrad statt mit dem Bus fahren möchte, steigt ebenfalls in Bad Wilsnack aus dem RE4 aus und radelt knapp 10 Kilometer bis ins Storchendorf.
Rühstädt gilt mit jährlich etwa 180 Störchen als storchenreichstes Dorf in Deutschland. Weitere Informationen zum Fest gibt es unter http://www.storchenclub.de/.

Montag, 23. Juli 2007

Goa Voov Experience - Prignitzer Eisenbahn fährt wieder nach Putlitz

Anlässlich des Festwochenendes "Goa Voov Experience 2007" vom 3. bis 5. August im Süden von Putlitz (Prignitz) fährt die Prignitzer Eisenbahn (PEG) außerplanmäßig zwischen Putlitz und Pritzwalk auf der im Dezember 2006 eingestellten Bahnlinie PE70. Dies geht aus einem Artikel der MAZ hervor. Anlässlich des jährlichen Festes hatte sie außerdem bereits im Jahr 2004 einen Sonderbahnsteig "Putlitz Süd" errichtet, der auch in diesem Jahr dann wieder genutzt wird.
Außerdem plant die PEG die Wiederaufnahme des regelmäßigen Zugverkehrs zwischen Putlitz und Pritzwalk zum Schuljahresbeginn 2007/2008. mehr dazu in einem separaten Artikel auf www.oepnv-berlin.de/news.

Prignitzer Eisenbahn reaktiviert Bahnstrecke Putlitz - Pritzwalk

Nach etwa acht Monaten ohne Zugverkehr lässt die Prignitzer Eisenbahn (PEG) ab Schuljahresbeginn (27. August 2007) wieder Züge auf der Bahnlinie PE70 zwischen Putlitz und Pritzwalk fahren. Das geht aus einem Zeitungsartikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung hervor.
Schwerpunktmäßig sollen demnach die Triebwagen vor und nach dem Schulunterricht rollen. Aber damit noch nicht genug: Die PEG errichtet in Pritzwalk am Giesensdorfer Weg eine neue Haltestation "Pritzwalk West".
Der Verkehr musste im Dezember 2006 wegen stark reduzierter Zuschüsse (Regionalisierungsmittel) u. a. auf der Bahnstrecke Putlitz - Pritzwalk eingestellt werden. Seitdem fahren zeitweise Busse (Linie 913) im Ersatzverkehr.

ÖPNV online wünscht der PEG und dem Landkreis Prignitz viele zufriedene Fahrgäste auf der "neuen alten" Strecke.

Berliner U-Bahn: Ab sofort jede Woche ein neues Fahrerlebnis

Ab sofort erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aus dem Bombardier-Werk im nahen Hennigsdorf nagelneue U-Bahn-Züge. Sie werden im so genannten "Kleinprofil"-Netz eingesetzt, also auf den Linien U1, U2, U3 und U4.
20 solcher U-Bahn-Fahrzeuge werden bis zum Jahresende ausgeliefert und dann auch im Einsatz sein. Laut einer Vereinbarung zwischen BVG und Bombardier ist es also ein neuer Zug pro Woche, der den Fuhrpark verjüngt und den Fahrgästen ein frischeres Fahrerlebnis beschert.